Liebe KreativbloggerIn!
Es funktioniert ganz einfach: Fordere bei Katharina unter redaktion@handmadekultur.de kostenlos ein Magazin an und stelle das HANDMADE Kultur Magazin und das Portal auf deinem Blog vor. Du musst kein Blatt vor den Mund nehmen, uns interessiert alles: Lob, Kritik, Gleichgültigkeit! Wir lernen gerne dazu.
Einige Angaben solltest du in deiner Anforderungsmail unbedingt machen:
Betreff: Ich blogge HANDMADE Kultur
In der Mail:
1. Die URL deines Blogs
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Und wenn du dich noch nicht mit HANDMADE Kultur verlinkt hast, laden wir dich hiermit herzlich ein, das zu tun. Dafür genügt es, wenn du dich registierst und den Kreativblog in deinem Profil verlinkst.
Wir freuen uns auf deinen Beitrag!

PS: Elke hat neue Vignetten layoutet. Im Dashboard von HANDMADE Kultur findest du sie samt Enbindungscode!

Ina – unter uns Handmaids besser bekannt als Pattydoo – eröffnet den Reigen: Sie ist der erste HANDMADE Kultur Blogstar!

Regelmäßig begeistert die Berlinerin mit tollen Ideen und Anleitungen zum Nachmachen.
Handytaschen, Shopper, Wendetaschen und Kinderkleidung: All das gehört zum Kreativrepertoire der jungen Mutter. Und pattydoos Kirschportemonnaie und unsere Lieblingskosmetiktasche Susie haben es sogar ins HANDMADE Kultur Magazin geschafft.
Weil wir so froh sind, dass sie diese tollen Ideen alle mit uns teilt, soll das endlich gewürdigt werden: Als Blogstar wird Pattydoos (selbstdesigntes!) Banner nun einen Monat lang hier zu sehen sein. Und weil sie Blogstar wurde, hat Ina extra für Handmade Kultur die Anleitung für diese süße Matroschka-Kette erstellt. Wir freuen uns!

Die gelernte Schneiderin und Bekleidungstechnikerin bereichert die Blogosphäre mit Nähanleitungen und Videotutorials. Ihre hübschen Projekte schneidert Ina schon seit 4 Jahren, denn da kam ihre kleine Tochter zur Welt und brachte der heute 34-Jährigen jede Menge Inspiration für Kinderkleidchen, Broschen und Co. Seit mittlerweile einem Jahr teilt sie diese in ihrem Blog und ist glücklich, so den Kontakt zur Kreativszene hergestellt zu haben. Die positive Resonanz und super Kritiken ihrer Leser ermutigen sie, weiterzumachen. Mit Pattydoo kann Ina, die auch mal Medieninformatik studiert hat, endlich alles verbinden: Ausbildung, Studium und Mama sein. Und wenn Ina mal keine Schnitte entwirft oder Videos dreht, ist sie mit ihrer Tochter auf dem Spielplatz, bummelt auf Stoffmärkten oder ist in Charlottenburg unterwegs, zum Beispiel am Lietzensee.

Inas Blog ist für viele – nicht nur Mütter – zu einer beliebten Seite für Schnittmuster und Anregungen, aber auch als Quelle für alles Wissenswerte rund ums Nähen geworden. Immer hält sie die Augen auf, lässt sich in der Bloggerwelt und beim Shoppen inspirieren und freut sich über alles was man nicht kaufen muss, wenn man es viel schöner selber herstellen kann! Und sie ist weiter auf der Suche nach neuen DIY-Projekten, die sie mit der kreativen Welt teilt, denn:
Pattydoo loves to sew!
Und hier findet ihr alle Anleitungen von Pattydoo auf Handmadekultur.de
Veröffentlicht in In eigener Sache
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HANDMADE Kultur sprach mit dem deutschen Trendforscher Peter Wippermann übers Selbermachen, das Unperfekte, und warum die Zeit, in der wir leben, so spannend ist.
Herr Wippermann, Handarbeiten – ist das nur etwas für Frauen?
Überwiegend, ja. Aber vor allem ist Handarbeiten ein Phänomen, das ganz stark mit Krisen zusammenhängt. 2001, zur Dotcom-Krise, stand Handarbeiten auch schon hoch im Kurs. Die akutelle Krise, die ja bereits vier, fünf Jahre andauert, hat einen extremen Bezug zum Handarbeiten.
Vor allem finden wir Handgemachtes im professionellen Design wieder. Alles, was gestrickt ist, handgemacht, was authentisch ist, was also einen menschlichen Absender hat, ist in der Designwelt im Moment extrem angesehen.
Bedeutet das, wenn die Krise vorbei ist, hat auch keiner mehr Lust auf Stricken und Nähen?
Nein, das glaube ich nicht. Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen 2001 und heute. Denn das, was uns heute mehr denn je fehlt, ist die sinnliche Erfahrung in einer Welt, die immer individueller wird. Der menschliche Absender, der Künstler, der Handwerker, also eine Person, die man vielleicht sogar kennt, hat plötzlich einen eigenen Wert. Das war 2001 noch ganz anders. Damals ging es darum, sich über ein Unikat unverwechselbar zu machen, jetzt ist es der soziale Reichtum, den wir als Teil dieser Strömung anstreben. Uns geht es nicht mehr nur um materielle Werte, sondern vor allem um ideelle.
Für wen ist das ein Thema?
Handarbeiten ist ein sehr junges, modernes Thema, was eher in der Hochkultur und in den Städten zu finden ist.
Sie sagen, einer der Hauptgründe für den Hype sind die Veränderungen, die sich in unserer Arbeitswelt vollzogen haben.
Wenn ich zurückblicke in die Zeit, als ich jung war, dann war Handarbeit immer etwas, was Geld gespart hat. Damals waren Textilien extrem teuer. Heute gibt es Textilketten, die günstig hochmodische Sachen produzieren, für eine junge Zielgruppe. Um Geld zu sparen, muss heute niemand mehr ein Kleid nähen. Aber es ist eben etwas anderes, wenn man sich einen Schal strickt oder einen handgestrickten Schal kauft. Der ist nicht perfekt und das ist das Interessante: Welche Geschichte steckt dahinter, wer hat das gemacht, woher kommt das Material? Am besten, man würde noch das Schaf kennen, von dem die Wolle stammt.
Das stimmt, Handmade ist selten perfekt. Was macht die Handarbeit in den Augen vieler trotzdem so attraktiv?
Ursprünglich versuchte man, die Qualität handgemachter Produkte auch in der industriellen Produktion zu erreichen. Wenn man sich heute die industriell hergestellten Produkte anschaut, dann sind die meisten zu perfekt. Und man beginnt, diesen hyperperfekten Status wieder zurückzudrehen. Sie müssen nur an die künstlich aufgeschlissenen Jeans denken. Das Unperfekte ist jetzt das, was einen höheren Wert hat.
Ach, und ich dachte, Ziel wäre es, so zu arbeiten, dass man denkt, es wäre gekauft …
Nein, überhaupt nicht. Mittlerweile ist ja die handgeschriebene Speisekarte auf der Schiefertafel ein Fastfoodattraktor! Man beginnt, aus altem Material neue Möbel zu machen, um ein wohnliches Ambiente zu schaffen, etwas Privates.
Viele behaupten, man muss nur nach Amerika schauen, um zu wissen, was in vier, fünf Jahren hier Trend sein wird. Sehen Sie das auch so?
Nicht ganz. Es ist eher so, dass die Amerikaner kulturelle Spuren aus Europa importieren, um sie zu überhöhen und über Nischenkulturen in die Industrie zurückspülen, was dann auf den gesamten Weltmarkt ausstrahlt. Die Kultur des Handarbeitens gab es bei uns schon immer.
Zählt das Recycling da auch mit rein?
Zum Teil, es geht ja nicht darum, auf die Materialebene zurückzugehen, sondern um ein Re-Use, eine Wiederverwendung der Dinge in einem anderen Kontext. Wissen Sie, wir sind sozial, spirituell und auch emotional unterfordert. In der Handarbeit trifft sich alles wieder. Wir lernen wieder unsere eigenen Fähigkeiten zu nutzen und haben ein gutes Gefühl, wenn wir Dinge wiederverwenden.
Zurück zum Anfang: Warum haben Männer in Handarbeitsrunden immer noch Exotenstatus?
Da braucht man nur in den Baumarkt zu gehen. Da findet man die Antwort. Frauen kaufen immer Dinge, die etwas mit Wachsen zu tun haben: Pflanzen, Saatgut. Das können sie auch als Metapher fürs Handarbeiten nehmen, etwas entstehen lassen ist eher weiblich. Männer kaufen Produkte, die korrigieren, Grenzen setzen, also “Macht” demonstrieren: beispielsweise Heckenscheren, Rasenmäheraufsätze.
Wie reagiert die Industrie auf die Wiedergeburt der Handarbeit?
Was ich interessant finde, ist die Tatsache, dass die selbst gemachten Impulse sehr schnell von der Industrie aufgegriffen worden sind. Die Pulswärmer sind von Prada imitiert worden, “Die große Masche” …
Stellt das eine Gefahr dar für die Bewegung? Dass alles so schnell kommerzialisiert wird?
Das glaube ich nicht. Da gibt es ja ganz unterschiedliche Ansätze. Zunächst ist es der Versuch, Balance zu halten. Für diejenigen, die das neben ihrem Beruf machen, hat das heilende Kräfte. Und diejenigen, die es wirklich ernst meinen, die machen ein Geschäft daraus. Nehmen Sie Etsy oder Dawanda, das ist die Renaissance der Kleinunternehmerkultur! Da geht es um Autonomie, Selbstbestimmung - eine andere Art von Freiheit. Das ist dann aber auch ein genauso harter Knochenjob wie jeder andere auch. Da muss man dann eigene Ideen haben, und das haben nicht so viele.
Wohin führt diese Entwicklung?
Auf lange Sicht ist das sehr interessant. Das hängt vor allem mit dem Verschwinden der Dinge im virtuellen Raum zusammen. Früher besaßen wir Schallplatten, CDs, also etwas, das man in die Hand nehmen konnte. Mittlerweile kann man auf Musik von überallher zugreifen. solange sie nur in einer Cloud gespeichert ist. Damals gab es Schränke – nur für das Abspielgerät. Billyregale wurden eigens für Taschenbücher entworfen. Jetzt beginnt IKEA, die Billyregale umzubauen, damit man ein Smartphone reinstellen kann. Wir werden erleben, dass das zukünftige Wohnzimmer keine Schränke mehr hat, es wird keinen Fernseher mehr geben, sondern nur noch Tabletcomputer. Das Leben eines Nomaden wird uns nicht mehr fremd sein. “Besitz” wird immer unwichtiger. Schon heute gibt es Modelle wie Carsharing oder das Tauschen von Wohnungen im Urlaub. Wir werden eine ganz andere Kultur erleben als die der Industriekultur, die propagert, dass Glücklichsein nur über Dinge, die wir besitzen, möglich ist. Schon heute besitzen wir weniger. Aber dafür ist das, was wir haben, uns umso wichtiger.
Werden alle Gesellschaftsschichten mit von der Partie sein?
Nein. Es wird eine Hochkultur geben, eine geringere Mittelschicht und eine große Unterschicht. Die Unterschicht ist vom Handarbeiten relativ weit entfernt. Da bedeutet Erwerb immer noch Bequemlichkeit und Luxus. Aber es ist etwas anderes, ob Sie einfach nur genügend Geld haben und sich alles leisten können oder ob sie imstande sind, Zusammenhänge zu erkennen und Dinge zu verstehen.
Also ist Handarbeiten nur etwas für die Klugen?
Man kann es ganz gut an der Kreativszene sehen: Grafiker, Fotografen und auch Journalisten leben, als Antwort auf den sozialen Abstieg ihrer Berufe, eine bewusste Art der Askese. Früher war es ein Armutszeugnis, statt eines Autos Fahrrad zu fahren. Heute ist Fahrradfahren ein Statement, man zieht daraus spirituelle Kraft.
Nichtsdestotrotz benötigt man Geld …
Deswegen meine ich ja, die ökonomische Sichtweise auf “Handgemacht” kann man ziemlich vergessen, die kulturelle Perspektive ist interessant. Schauen Sie sich diese Anzeige an (zeigt auf das HANDMADE Kultur Magazin): “Kuschelig, warum, gemütlich.” Nicht das Kalkulierbare, das Kalte, das Schnelle, sonders das Menschliche, vielleicht auch das Natürliche, steht hoch im Kurs.
Vielen Dank, Herr Wippermann.

Prof. Peter Wippermann doziert seit 1993 über Editorial Design an der Folkwang Universität Essen. Er gilt außerdem als einer der führenden Trendforscher Deutschlands.
Spezialisiert ist Peter Wippermann auf Kommunikationsstrategien für trendgestützte Markenführung. Er versucht, “Markenchancen aufzuzeigen, die aus den Sehnsüchten einer Gesellschaft resultieren”. Ziel ist das “Emotional Design” von Produkten und Dienstleistungen.
http://peterwippermann.com
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Ina – unter uns Handmaids besser bekannt als Pattydoo – eröffnet den Reigen: Sie ist der erste HANDMADE Kultur Blogstar!

Regelmäßig begeistert die Berlinerin mit tollen Ideen und Anleitungen zum Nachmachen.
Handytaschen, Shopper, Wendetaschen und Kinderkleidung: All das gehört zum Kreativrepertoire der jungen Mutter. Und pattydoos Kirschportemonnaie und unsere Lieblingskosmetiktasche Susie haben es sogar ins HANDMADE Kultur Magazin geschafft.

Und weil wir so froh sind, dass sie diese tollen Ideen alle mit uns teilt, soll das endlich gewürdigt werden: Als Blogstar wird Pattydoos (selbstdesigntes!) Banner nun einen Monat lang hier zu sehen sein. Und weil sie Blogstar wurde, hat Ina extra für Handmade Kultur die Anleitung für diese süße Matroschka-Kette erstellt. Wir freuen uns!
Die gelernte Schneiderin und Bekleidungstechnikerin bereichert die Blogosphäre mit Nähanleitungen und Videotutorials. Mittlerweile schon seit 4 Jahren, denn da kam ihre kleine Tochter zur Welt und brachte der heute 34-Jährigen jede Menge Inspiration für Kinderkleidchen, Broschen und Co.

Seitdem ist Inas Blog für viele – nicht nur Mütter – zu einer beliebten Seite für Schnittmuster und Anregungen, aber auch als Quelle für alles Wissenswerte rund ums Nähen geworden. Und sie hält weiter die Augen auf, immer auf der Suche nach neuen DIY-Projekten, die sie mit der kreativen Welt teilt, denn:
Pattydoo loves to sew!
Und hier findet ihr alle Anleitungen von Pattydoo auf Handmadekultur.de
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Stichwörter: Blog, DIY, Nähen, pattydoo
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Auch dieses Jahr fallen der Tag der Arbeit und der Tag der weltweiten Aussaat von Sonnenblumen zusammen. Hervorgegangen ist das Ganze aus einer Aktion in Brüssel im Jahre 2007, seitdem säen Gärtner, Urban Gardening Aktivisten und Naturliebhaber weltweit an diesem Tag Blumensamen in ihrer Nachbarschaft aus. Vor drei Jahren haben mehr als 5000 Menschen in Europa, Nordamerika und Asien an der Aktion teilgenommen. Nun warten wieder Brachflächen in eurer Nähe darauf, von euch mit bunter Blumenpracht besamt zu werden. Geeignet sind alle vernachlässigten Grundstücke, ob um Bäume, an Bushaltestellen oder im Kreisverkehr. Also lasst euren Ideen freien Lauf, ladet Freunde ein, bildet Gruppen und nehmt eure Kinder mit. Die Sonnenblumen brauchen zwar hin und wieder Wasser, wachsen dafür den ganzen Sommer lang!
Wer mag, kann auch ein vorher/nachher Foto machen und hier posten. Wir sind schon sehr gespannt!
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Kipepeo heißt Schmetterling und verbindet Kreativität und den guten Zweck, um Schulen in Tansania zu helfen.

Die Idee ist einfach aber funktioniert: Die Zeichnungen der Kinder aus den hilfebedürftigen Schulen werden auf T-Shirts gedruckt und verkauft. Die Einnahmen kommen den Urhebern der Motive, nämlich den Kindern selbst zugute. Alle Kleidungsstücke sind Unikate. Sie werden fair gehandelt und von ehrenamtlichen Helfern von Hand bedruckt. Heraus kommen schöne Shirts und Hoodies mit wilden Tieren oder Kilimandscharo-Motiv!
Carmen, Dodzi, Raffael und Martin haben das Projekt ins Leben gerufen, nachdem sie 2008 selbst an diesen Schulen unterrichtet haben. Mit ihrer Idee ermöglichen sie nun unter anderem den Kauf von Schulmaterial, Medikamenten und den Bau neuer Klassenräume.
Also unbedingt mal bei Kipepeo reinschauen, sich von den schönen Zeichnungen überzeugen und Gutes tun! https://www.facebook.com/Kipepeo.Clothing.Stuttgart

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Fräulein Orange, wir kennen dich und können es nicht verstehen: Niemand will mit dir gehen, niemand mit dir zusammensein. Du gehörst zu den unbeliebtesten Farben der Deutschen. Schade! Vielleicht ist das aber der Grund, warum du hierzulande nie so richtig Schlagzeilen gemacht hast. Ganz im Gegensatz zu deinen Schwestern Grün und Violett spieltest du in unserer Kultur noch nie eine wichtige Rolle. Du warst noch nicht mal eine Komparsin; auf keinem Gemälde der Großen Meister tauchst du auf, weder als Symbolfarbe noch als Kleiderfarbe. Auch in den Familienwappen der Adligen warst du, leuchtendes Orange, nicht erlaubt. Wer dich trifft, glaubt, er begegnet einem aufdringlichen, billigen, lauten und unsympathischen Ding. Was für ein tragischer Irrtum! Und wir fragen uns natürlich: Wie konnte es so weit kommen?
An der Assoziation zu Fräulein Oranges fruchtiger Namensvetterin kann es jedenfalls nicht liegen. Fast überall heißt sie so wie die saftige Orange. Nur im nördlichsten Norden nennen die Einheimischen sie Apfelsine – der Apfel, der aus China kam. Die Schale der Orange und Mandarine und einige Blumenblüten sind beinahe die einzigen echten Naturmaterialien in dieser Farbe. Und da diese Früchte nicht hierzulande wachsen, haftet Orange auch immer etwas Fremdländisches, Exotisches an.
Schlimm? Nein. Viel rufschädigender war, dass die Werbung Orange für sich entdeckte und es als klassische Reklamefarbe etablierte. Seine aufdringliche Grellheit sollte und soll Aufmerksamkeit erzielen. Nicht viel besser machten es die Produktdesigner der 70er und 80er Jahre, denn ihnen haben wir es zu verdanken, dass Orange auf uns immer noch billig und künstlich wirkt. Viele der damaligen Verpackungen waren aus Plastik und orangefarben. Orange =Plastik = Gift ist seitdem keine seltene Implikation. Auch die Luxuswarenindustrie wählt selten Orange, sondern greift lieber gleich zum teuren Gold, dabei ist Orange der Farbe des Edelmetalls doch so ähnlich!

Aber zum Glück sind die Deutschen nicht das Maß aller Dinge. Schon bei unseren holländischen Nachbarn und erst recht in Fernost genießt das Orange ein ganz anderes Ansehen! Als Farbe zwischen Rot und Gelb (aus gleichen Anteilen) ist Orange hier die Farbe zwischen Feuer, Energie, Aktivität, Licht und Klarheit. So gesehen bedeutet Orange das Süsse, Aromatische, Erfrischende, Lustige und außerdem Nähe, Dynamik, Kreativität und Leichtigkeit, mit anderen Worten: pure Lebensfreude.
In Orange erleben wir die Schönheit der auf- und untergehenden Sonne. In der Farbtherapie ist es ein Mittel gegen Depressionen und an Wänden sorgt Orange für ein angenehmes Raumklima. Goethe empfahl Eltern, das Kinderzimmer orange zu streichen, denn es fördere die künstlerischen und geistigen Fähigkeiten der Sprösslinge. Aber auch Esszimmer, Küchen und Restaurants sollten in leuchtendem Orange erstrahlen, denn es regt den Appetit und den Stoffwechsel an. Schon Dionysos, der Gott des Weines, des Rausches und der Fruchtbarkeit, wusste das und hüllte sich in orangefarbene Gewänder. Und »Media naranja« (Hälfte einer Orange) werden die spanischen Ehefrauen von ihren Männern genannt, was so viel heißt wie »Meine bessere Hälfte«! Ob diese Männer erleuchtet sind?
Bei den Buddhisten symbolisiert das Rotgelb auf jeden Fall die Entwicklung des Menschen zur Erleuchtung hin, der höchsten Stufe der Vollkommenheit. Die Gewänder der Mönche bestehen aus einem einzigen Stück orangefarbenem Stoff, das keine Nähte haben darf und die Schulter frei lässt. In Indien wird Orange besonders geliebt. In der Kunst sind Kleider und Gesichter von Gottheiten und Menschen oft orange! Die Inder selbst idealisieren ihre Hautfarbe in Safrangelb, einem hellen Orange. Bhagwan-Gründer Osho schrieb seinen Anhängern orangefarbene Kleidung vor – als ein Ausdruck von Lebensfreude.
Natürlich ist Orange auch Signalfarbe. Das Gelb der Verkehrsampel ist eigentlich ein Orange. Straßenbauarbeiter, -kehrer und Müllmänner tragen Orange. Und die gelb-schwarzen Warnschilder werden langsam von orangefarbenen abgelöst.
Aber auch Politik kann orangefarben sein. Denken wir zum Beispiel an die Orange Revolution 2004 rund um Wiktor Juschtschenko in der Ukraine. Der Königinnentag am 30. April ist der Nationalfeiertag der Niederlande und der ist orange! Aber warum? Das niederländische Königshaus stammt aus der Dynastie der Oranier, die ursprünglich aus der französischen Provencestadt »Orange« kamen. Als Statthalter der Provinz Niederlande organisierten sie im 16./17. Jh. den Freiheitskampf der Niederländer gegen die spanische Besatzungsmacht.
Übrigens, wusstet ihr, dass die Bezeichnung des Menschenaffen Orang-Utan vom malaiischen Wort »orang« (= Mensch) abstammt?
PDF-Download des Artikels aus dem Handmade Kultur Magazin, Ausgabe 01/2013.
Veröffentlicht in Farbwelt
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Prinzessin Häberle, die Akademie für Werbung und Marketing aus Stuttgart, schult Frauen darin, sich besser zu vermarkten. Da in Frauenhäusern aus Gründen der Anonymität kaum Möglichkeit zur Selbstvermarktung bleibt, setzt sich Prinzessin Häberle für sie ein und spendet Mut und Zuversicht.
Noch bis morgen könnt ihr dem Spendenaufruf “Heldin für einen Tag” folgen und eine dieser drei tollen Taschen gewinnen, die in Zusammenarbeit mit der Illustratorin Virginia Romo und der Taschenproduzentin Carmen Bleile angefertigt wurden!


Einfach einen Betrag den Ihr erübrigen könnt mit dem Stichwort FRAUENHAUS SPENDE überweisen: Prinzessin Häberle Konto 7014954800 BLZ 430 609 67. Bei der GLS Bank.
Alle die spenden, egal wie viel, nehmen an der Verlosung der drei super hübschen Taschen aus dem One Billion Rising Banner teil. Mit dem Geld wird ein Tagesausflug finanziert, auf dem die Frauen fern vom Alltag Mut für ihre Zukunft schöpfen können.
Veröffentlicht in Gewinne!, Schönes Ding
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Liebe Bremen-KennerInnen,
wir suchen allerlei Einrichtungen, Läden, Kursangebote und Werkstätten, um sie in unserem neuen Heft vorzustellen. Was ist in Bremen für DIY- und Handmade-Begeisterte interessant? Schickt uns eure Ideen an redaktion@handmadekultur.de und wir stellen die besten Hinweise für euch zusammen.
Veröffentlicht in In eigener Sache
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Stichwörter: Bremen, DIY, Handmade
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Seit dem 1. Februar diesen Jahres ist ein neues Kreativ-Portal für euch im Netz. Die Plattform Ezebee.com richtet sich an alle kreativen Köpfe, Klein-Produzenten, Künstler und Handwerker, die neben einem eigenen kostenlosen(!) Online-Shop auf eine weltweit aktive Community zurückgreifen wollen.

Ezebee.com soll jungen Unternehmer(innen) den Einstieg ins eigene Business erleichtern. In bis zu drei kostenlosen Showrooms können Verkäufer ihre Produkte anbieten und von einer eigenen Webpräsenz profitieren, ohne viel Geld in die Selbstvermarktung zu stecken. Ezebee.com fordert von den Shop-Betreibern weder Gebühren für das Einstellen von Produkten noch Verkaufsprovisionen. In der Community können die Mitglieder Freundschaften schließen und sich austauschen.
Derzeit werkelt ein achtköpfiges Team plus ein paar Programmierer mit Sitz Palma, Mallorca an dem jungen Portal und arbeitet mit großer Vision und Tatkraft daran, bekannt zu werden und für möglichst viele Menschen nützlich zu sein. Ezebee.com zählt nach neunwöchiger Internetpräsenz bereits 1200 Shops in 31 Ländern und über 8000 Produkte! Wer Lust auf einen eigenen Online-Shop und kostenlose Eigen-PR hat, sollte sich ezebee.com auf jeden Fall anschauen!


Der 2. TEXTILE OUTDOOR AWARD wurde im vergangenen Monat auf der h+h cologne – der internationalen Fachmesse für Handarbeit und Hobby – auf der Sonderschaufläche des Ateliers Silke Bosbach verliehen. Von den zahlreichen Entwürfen zum Thema TEXTILER KUNSTWANDERWEG 2013 wählte eine Jury 20 Objekte aus, die zwischen Juni und Oktober 2013 auf dem 6 km langen Wanderweg der Gemeinde Much im Naturpark Bergisches Land zu sehen sein werden. Darunter befinden sich sowohl gestrickte und gehäkelte als auch gewebte, genähte und gefilzte Ideen unterscheidlichster Form und Größe, die hinsichtlich der Kriterien Einzigartigkeit, Ideenreichtum und Umsetzung unter den knapp 200 Einsendungen besonders gut gelungen sind. Alle Exponate sind für Wanderer konzipiert und greifen inhaltlich und teilweise auch durch ihr Material die umgebende Landschaft auf. So können Besucher des Wanderweges in den kommenden Monaten Kunstobjekte wie “Pilzkultur”, “Bergischer Funke” und “Textiles Netzwerk” bewundern. Unter http://www.faser-um-faser.de bietet Silke Bosbach Führungen durch die Outdoor Ausstellung an.

Wer am 3. TEXTILEN OUTDOOR AWARD teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 29. Mai 2013 bewerben. Unter dem Titel MY BIRD können Stoffvogel-Rohlinge nach Belieben kreativ verschönert werden. Neben einer Prämierung der zehn gelungensten Vögel durch eine neutrale Jury, werden alle 50 eingesendeten Objekte in einer Austellung der Öffentlichkeit präsentiert und anschließend dem Kinderhospizverein e.V. Olpe/D geschenkt. Weitere Infos zum TEXTILEN OUTDOOR AWARD gibt es ebenfalls unter http://www.faser-um-faser.de!
Noch bis Ende März könnt ihr bei Etsy zum Teil versandkostenfrei bestellen! An der Aktion nehmen bereits über 300 Shops teil, die ihr auf einer gesonderten Seite ansehen könnt und es werden täglich mehr. Unter Twitter #versandfuerumme fanden sich zwei Etsy Verkäuferinnen zusammen und riefen die Aktion ins Leben, welche auf das große Etsy-Talent in Deutschland aufmerksam machen soll. In den zahlreichen Treasuries – von Mitgliedern zusammengestellte Produktsammlungen – findet ihr nun tolle Artikel aus unterschiedlichsten Produktkategorien, die ohnezusätzliche Versandkosten bestellt werden können, wie zum Beispiel die Frühlings- oder Ostertreasury!
Veröffentlicht in In eigener Sache
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Caro von den Naturkindern sei Dank, die dafür gesorgt hat, dass keine Fragen mehr offen bleiben. Ihr könnt euch die Häkelgrafiken hier downloaden!
Diese Info bitte an alle weitergeben!
Danke und viel Spaß!

Kristina Krömer und Barbara Niklas bei der Anprobe
Unter dem Motto „Auf ins Geflecht!“ bekommt ein Panzer im Militärhistorischen Museum in Dresden eine flauschige Maschenhülle verpasst. Anlass ist der Jahrestag der Zerstörung der Elbstadt im zweiten Weltkrieg am 13. Februar. Kristina Krömer und Barbara Niklas aus der Ateliergemeinschaft “Louisen Kombi Naht e.V.” haben mit mehr als 60 freiwilligen Helfern seit September letzten Jahres jeden Dienstag und Mittwoch daran gestrickt und gehäkelt und nun ist die Strickkombi für das Kampffahrzeug endlich fertig.
„Masche für Masche arbeiten wir gemeinsam daran, dass sich das symbolische Netz einer friedlichen Gesellschaft um den Panzer legt und seine zerstörerische Kraft in unserem Wollgeflecht verstrickt wird“, beschreibt Niklas das Projekt.
Angefangen hat das Projekt in einem generationsübergreifenden Handarbeitskreis, bei dem Zeitzeugen, die den Krieg miterlebt haben, auf junge Menschen getroffen sind. Nicht nur zum Austausch von alten Stricktechniken.
So sind 50 qm Gewebe entstanden - genug um einen schweren Kampfpanzer komplett zu verhüllen. Mit der Aktion setzen die beiden Frauen und ihre Mitstreiter ein Zeichen gegen den Krieg und für den Frieden. Ihre einzigen Waffen: Wolle und Stricknadel.

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DaWanda Snuggery Berlin
Im Herbst hat sich DaWanda in Berlin Charlottenburg einen Raum eingerichtet, die DaWanda Snuggery (was in etwa gemütliches Stübchen heißt). 500 ausgesuchte Produkte des Online Portals können hier jetzt auch in echt bestaunt und angefasst werden, die meisten von Ihnen kann man hier online übers Handy, eine kleine Auswahl sogar vor Ort kaufen. Damit es nicht zu einseitig wird, ändert sich das Sortiment alle drei Monate. An fünf Tagen in der Woche ist die Snuggery geöffnet, jeden Donnerstag besteht die Möglichkeit in DIY Workshops Techniken und Materialien selbst auszuprobieren.
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Etsy möchte allen Künstlern, Designern und Kreativen den Start ins Jahr 2013 versüßen. Werde bis zum 31. Januar Mitglied bei Etsy, melde deinen Shop an und stelle deine ersten Artikel umsonst ein. Dazu einfach hier den Code “Etsystart 2013″ eingeben und schon werden dir 20 Listings gutgeschrieben.

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Liebe HANDMADE Kultur LeserInnen!
Leider können wir einen Teil unserer Versendungen nicht mehr wie bisher versandkostenfrei versenden. Ab sofort erheben wir für den Versand von Einzelausgaben die regulären Versandgebühren in Höhe von 1,45 Euro innerhalb Deutschlands und 3,45 innerhalb Europas einschließlich Schweiz.
Bei dem HANDMADE Kultur Abo (über 6 Ausgaben) und dem HANDMADE Kultur Geschenkabo (über 3 Ausgaben) werden unverändert KEINE VERSANDKOSTEN erhoben.
Seit einiger Zeit setzen Luxusfirmen wie Prada, Dolce&Gabbana oder Nina Ricci auf den Charme von handgearbeiteten Accessoires. Designer Crochet ist längst salonfähig und romantische Häkelaccessoirs wie Handtaschen, Kragen und aufgebrachte Taschen auf Jacquardkleidern werden von Prominenten auf Partys präsentiert. Jetzt gibt es eine Bezeichnung für diese Art von Mode: Etsy-approved (von Etsy abgesegnet oder empfohlen) heißen die Stücke mit aufwändigen Blumenstickereien oder mit den feingehäkelten Kragen à la anno dazumal. Dolce & Gabbana ist übrigens auch auf Etsy.com vertreten. Wer weiß, vielleicht geht das Wort in den alltäglichen Gebrauch ein wie googeln und wir gehen demnächst vor Weihnachten mal eben kurz dawandern und besorgen einige Etsy-approbierte Geschenke!
Veröffentlicht in Szene News
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Stichwörter: Design Crochet, Etsy-approved
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Hamburg, 16.11.2012
Das kreativste DIY-Magazin + Portal HANDMADE Kultur konnte sich bei der gestrigen Verleihung des kress awards in der Kategorie NEWCOMER gegen die Mitfinalisten Couch Magazin, Brigitte Mom, Hohe Luft und Zeit Leo durchsetzen. Wir sind sehr stolz auf uns und danken all unseren Freunden und Förderern für ihre Unterstützung. (Hier geht’s zur News.)

Die Gründer von HANDMADE Kultur: Dörte, Ralph und Elke (v.l.n.r.)

In unserer aktuellen Ausgabe faltet Vera von freimut.net ein Origami-Pferd im XXL-Format. Für alle kleinen Reiterinnen und Reiter hält Vera noch eine andere Überraschung bereit: Sie verlost den Kinderzimmerklassiker, das Rody-Pony, mit Denim-Anzug! So sieht das stylische Teil aus:
Und so könnt ihr es euch holen! Sagt euren Eltern einfach, warum ihr dieses Pony unbedingt haben müsst! Solltet ihr noch nicht schreiben können, sollen sie euch helfen und den UNBEDINGT-HABEN-WOLLEN-GRUND für euch ins Kommentarfeld schreiben.
Die Aktion läuft bis einschließlich 15.12.2012. Es entscheidet das Zufallslos!
Wir wünschen euch viel Glück!
Veröffentlicht in Gewinne!
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