
Auch dieses Jahr fallen der Tag der Arbeit und der Tag der weltweiten Aussaat von Sonnenblumen zusammen. Hervorgegangen ist das Ganze aus einer Aktion in Brüssel im Jahre 2007, seitdem säen Gärtner, Urban Gardening Aktivisten und Naturliebhaber weltweit an diesem Tag Blumensamen in ihrer Nachbarschaft aus. Vor drei Jahren haben mehr als 5000 Menschen in Europa, Nordamerika und Asien an der Aktion teilgenommen. Nun warten wieder Brachflächen in eurer Nähe darauf, von euch mit bunter Blumenpracht besamt zu werden. Geeignet sind alle vernachlässigten Grundstücke, ob um Bäume, an Bushaltestellen oder im Kreisverkehr. Also lasst euren Ideen freien Lauf, ladet Freunde ein, bildet Gruppen und nehmt eure Kinder mit. Die Sonnenblumen brauchen zwar hin und wieder Wasser, wachsen dafür den ganzen Sommer lang!
Wer mag, kann auch ein vorher/nachher Foto machen und hier posten. Wir sind schon sehr gespannt!
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Seit dem 1. Februar diesen Jahres ist ein neues Kreativ-Portal für euch im Netz. Die Plattform Ezebee.com richtet sich an alle kreativen Köpfe, Klein-Produzenten, Künstler und Handwerker, die neben einem eigenen kostenlosen(!) Online-Shop auf eine weltweit aktive Community zurückgreifen wollen.

Ezebee.com soll jungen Unternehmer(innen) den Einstieg ins eigene Business erleichtern. In bis zu drei kostenlosen Showrooms können Verkäufer ihre Produkte anbieten und von einer eigenen Webpräsenz profitieren, ohne viel Geld in die Selbstvermarktung zu stecken. Ezebee.com fordert von den Shop-Betreibern weder Gebühren für das Einstellen von Produkten noch Verkaufsprovisionen. In der Community können die Mitglieder Freundschaften schließen und sich austauschen.
Derzeit werkelt ein achtköpfiges Team plus ein paar Programmierer mit Sitz Palma, Mallorca an dem jungen Portal und arbeitet mit großer Vision und Tatkraft daran, bekannt zu werden und für möglichst viele Menschen nützlich zu sein. Ezebee.com zählt nach neunwöchiger Internetpräsenz bereits 1200 Shops in 31 Ländern und über 8000 Produkte! Wer Lust auf einen eigenen Online-Shop und kostenlose Eigen-PR hat, sollte sich ezebee.com auf jeden Fall anschauen!


Der 2. TEXTILE OUTDOOR AWARD wurde im vergangenen Monat auf der h+h cologne – der internationalen Fachmesse für Handarbeit und Hobby – auf der Sonderschaufläche des Ateliers Silke Bosbach verliehen. Von den zahlreichen Entwürfen zum Thema TEXTILER KUNSTWANDERWEG 2013 wählte eine Jury 20 Objekte aus, die zwischen Juni und Oktober 2013 auf dem 6 km langen Wanderweg der Gemeinde Much im Naturpark Bergisches Land zu sehen sein werden. Darunter befinden sich sowohl gestrickte und gehäkelte als auch gewebte, genähte und gefilzte Ideen unterscheidlichster Form und Größe, die hinsichtlich der Kriterien Einzigartigkeit, Ideenreichtum und Umsetzung unter den knapp 200 Einsendungen besonders gut gelungen sind. Alle Exponate sind für Wanderer konzipiert und greifen inhaltlich und teilweise auch durch ihr Material die umgebende Landschaft auf. So können Besucher des Wanderweges in den kommenden Monaten Kunstobjekte wie “Pilzkultur”, “Bergischer Funke” und “Textiles Netzwerk” bewundern. Unter http://www.faser-um-faser.de bietet Silke Bosbach Führungen durch die Outdoor Ausstellung an.

Wer am 3. TEXTILEN OUTDOOR AWARD teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 29. Mai 2013 bewerben. Unter dem Titel MY BIRD können Stoffvogel-Rohlinge nach Belieben kreativ verschönert werden. Neben einer Prämierung der zehn gelungensten Vögel durch eine neutrale Jury, werden alle 50 eingesendeten Objekte in einer Austellung der Öffentlichkeit präsentiert und anschließend dem Kinderhospizverein e.V. Olpe/D geschenkt. Weitere Infos zum TEXTILEN OUTDOOR AWARD gibt es ebenfalls unter http://www.faser-um-faser.de!

Kristina Krömer und Barbara Niklas bei der Anprobe
Unter dem Motto „Auf ins Geflecht!“ bekommt ein Panzer im Militärhistorischen Museum in Dresden eine flauschige Maschenhülle verpasst. Anlass ist der Jahrestag der Zerstörung der Elbstadt im zweiten Weltkrieg am 13. Februar. Kristina Krömer und Barbara Niklas aus der Ateliergemeinschaft “Louisen Kombi Naht e.V.” haben mit mehr als 60 freiwilligen Helfern seit September letzten Jahres jeden Dienstag und Mittwoch daran gestrickt und gehäkelt und nun ist die Strickkombi für das Kampffahrzeug endlich fertig.
„Masche für Masche arbeiten wir gemeinsam daran, dass sich das symbolische Netz einer friedlichen Gesellschaft um den Panzer legt und seine zerstörerische Kraft in unserem Wollgeflecht verstrickt wird“, beschreibt Niklas das Projekt.
Angefangen hat das Projekt in einem generationsübergreifenden Handarbeitskreis, bei dem Zeitzeugen, die den Krieg miterlebt haben, auf junge Menschen getroffen sind. Nicht nur zum Austausch von alten Stricktechniken.
So sind 50 qm Gewebe entstanden - genug um einen schweren Kampfpanzer komplett zu verhüllen. Mit der Aktion setzen die beiden Frauen und ihre Mitstreiter ein Zeichen gegen den Krieg und für den Frieden. Ihre einzigen Waffen: Wolle und Stricknadel.

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DaWanda Snuggery Berlin
Im Herbst hat sich DaWanda in Berlin Charlottenburg einen Raum eingerichtet, die DaWanda Snuggery (was in etwa gemütliches Stübchen heißt). 500 ausgesuchte Produkte des Online Portals können hier jetzt auch in echt bestaunt und angefasst werden, die meisten von Ihnen kann man hier online übers Handy, eine kleine Auswahl sogar vor Ort kaufen. Damit es nicht zu einseitig wird, ändert sich das Sortiment alle drei Monate. An fünf Tagen in der Woche ist die Snuggery geöffnet, jeden Donnerstag besteht die Möglichkeit in DIY Workshops Techniken und Materialien selbst auszuprobieren.
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Seit einiger Zeit setzen Luxusfirmen wie Prada, Dolce&Gabbana oder Nina Ricci auf den Charme von handgearbeiteten Accessoires. Designer Crochet ist längst salonfähig und romantische Häkelaccessoirs wie Handtaschen, Kragen und aufgebrachte Taschen auf Jacquardkleidern werden von Prominenten auf Partys präsentiert. Jetzt gibt es eine Bezeichnung für diese Art von Mode: Etsy-approved (von Etsy abgesegnet oder empfohlen) heißen die Stücke mit aufwändigen Blumenstickereien oder mit den feingehäkelten Kragen à la anno dazumal. Dolce & Gabbana ist übrigens auch auf Etsy.com vertreten. Wer weiß, vielleicht geht das Wort in den alltäglichen Gebrauch ein wie googeln und wir gehen demnächst vor Weihnachten mal eben kurz dawandern und besorgen einige Etsy-approbierte Geschenke!
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Stichwörter: Design Crochet, Etsy-approved
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photocase.de/stephanboehme
Listet euch kostenlos für den DIY-Stadtplan im nächsten HANDMADE Kultur Magazin auf http://www.handmadekultur.de. Der DIY-Stadtplan Düsseldorf von HANDMADE Kultur veröffentlicht alle:
- KURSE, in denen DIY- und Handmade-Fans etwas dazu lernen können.
- LÄDEN mit Handgemachtem, in dem Freunde und Förderer von handgemachten Produkten tolle Sachen finden.
- GESCHÄFTE mit DIY-Bedarf (Stoffe, Wolle, Holz, Ton, Metall etc.) und Werkzeugen (Nähmaschinen, Nähzubehör, Eisenwaren etc.), die den Selbermacher glücklich machen.
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Wer kein Geschäft hat, keinen Kurs gibt, kein Café betreibt, aber trotzdem was weiß, der schickt einfach seinen Tipp an Ann-Sophie unter redaktion@handmadekultur.de.

Die Kunsthaltestelle in der Marktstraße hat uns mit ihrer bunten Workshop-Reihe das Sommergrau erfolgreich erheitert! Wie man seine selbstgemachten Produkte mit einfachen Mitteln angemessen fotografiert, hat der Hamburger Fotograf Tom Kamlah im Rahmen dieser Workshops gezeigt. Handmade Kultur war dabei!
Ausgerüstet mit Knete, Holzklötzen, Cocktailspießen, ein paar Winkeln und ganz viel Tape, darauf schwört der Fotograf, kann es losgehen.
Schritt 1: Schafft einen neutralen Hintergrund! Mit einer Hohlkehle, wie im Fotostudio, funktioniert das am besten. Befestigt einen großen weißen Karton als Unter- und Hintergrund zugleich. Freunden von Farbe sei gesagt: Farbige Untergründe geben farbige Reflexionen. Lasst lieber die Finger davon.
2. Platziert euer Produkt darauf. Baut mit den Winkeln, Klötzen und Spießen, oder was ihr sonst eben zur Hand habt, einen Sockel, der das Objekt im Bild „schweben“ lässt! Tom hat sein Sockel-Bauwerk anschließend mit weißem Tape umwickelt, so hat er nachher am PC weniger Arbeit beim Retuschieren. Und die Kamera? Mittels eines Stativs sucht ihr euch 3. die richtige Perspektive für eine spannende Bild-Dynamik! Platt ist langweilig. Wählt ihr den Winkel steiler oder flacher, so wirkt euer Produkt lebendiger. Lasst aber vor lauter Dynamik eure Details nicht in den Hintergrund geraten! Stative könnt ihr euch für kleines Geld im Internet bestellen. Für alle Selbermacher hat der Fotograf eine Alternative: Nehmt eine Packung Reis und schüttet ihn mit etwas Platz für Spielraum in eine größere Tüte und platziert die Kamera willkürlich darauf. Probiert es aus, es funktioniert! Euer Produkt füllt das Bild aus aber lässt etwas Platz nach außen, damit ihr es noch beschneiden könnt. Jetzt rückt ihr es ins richtige Licht 4. Problem: Es ist zu dunkel oder es treffen verschiedenfarbige Lichter gleichzeitig aufeinander. Das sieht auf dem Bild schrecklich aus! Euer Licht zu Hause ist etwas rotstichig. Um die Materialfarbe zu erhalten, verwendet ihr eins mit der Farbtemperatur von 6500K, das ist dem Tageslicht ähnlich. Die Glühbirnen bekommt ihr schon für 7Euro im Elektrogeschäft! Das ist euer Hauptlicht.
Experimentiert nicht lange! Das Sonnenlicht kommt auch von oben, alles andere wirkt unnatürlich! Im Fotostudio wird zusätzlich ein Aufhell-Licht verwendet, bei euch zu Hause tut es vielleicht schon ein Aufheller*. That´s it! Das reicht für den Standardaufbau meist aus. Stehen euch zwei Lampen zur Verfügung, könnt ihr ein Kreuzlicht inszenieren, bei kommt Licht (2) genau von der anderen Seite, so mindert ihr direkt den Schatten. Aber 5. Schatten sind erwünscht! Sie geben eurem Objekt Plastizität, ohne würde es platt und langweilig wirken. Achtet darauf, dass sie nicht zu hart sind. Mit etwas Butterbrotpapier vor der Lampe könnt ihr dem einfach entgegenwirken, das hat den gleichen Effekt wie eine Wolke, die bringt draußen übrigens das beste Licht! Bitte, verwendet nicht den Blitz eurer Kamera. Das Licht kommt dann von vorn und macht eure Dynamik kaputt. Es sei denn, ihr richtet ihn nach oben, an eine weiße Decke, dann reflektiert er gut auf das Objekt.

*Aufheller 6. – „Wer richtig Asche hat, leistet sich die große Lachspackung!“ Die hat nämlich eine silberne und eine goldene Seite. Perfekt zum highlighten: Das Hauptlicht noch einmal einzufangen und gerichtet auf das Objekt lenken! Die Regel ist Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, das müsst ihr einfach ausprobieren. Gute Reflektoren aus dem Haushalt sind beispielsweise auch Styroporplatten, kleine Kosmetikspiegel oder ein abgeleckter Joghurtdeckel. Der Vorteil – das reflektierte Licht hat die gleiche Farbtemperatur wie das Hauptlicht.
Arbeitet bei den Lichtexperimenten immer formunterstützend! Die Bilder bieten uns Spannung, wenn das komplette Helligkeitsspektrum ausgefüllt ist: Von ganz dunkel bis richtig hell! Dabei sollte euer Objekt nicht seine Zeichnung verlieren. Mit ein paar Tricks kommt ihr also auch mit einer Lampe aus!
Was ihr allerdings noch mitbringen müsst ist Ausdauer und Leidenschaft bei der Sache. Eine realistische Zeit für den Setaufbau, wenn ihr Anfänger seid, beträgt ca. drei Stunden. Not macht erfinderisch! Euer Haushalt bietet so einiges.
Nach der Sommerpause, im August, startet die neue Workshopreihe in der Kunsthaltestelle. Wir freuen uns drauf!
Wir tun es alle! Die meisten von uns tun es ziemlich gerne, aber trotzdem oft zu wenig und einige sind wirklich schlecht darin – Schlafen! Damit sich diese Quote bessert, haben die Raumexperten Carmen J. Breuker und Steffen Gill das Seminar: „Nachhaltiges Schlafzimmer“ entwickelt.
Durch seine langjährige Erfahrung in der Wohnpsychologie weiß das Paar: „Jede räumliche Veränderung bewirkt mit Sicherheit eine Veränderung in unserem Leben. Zuerst schaffen wir Menschen unser Umfeld und dann wirkt es auf uns zurück.“ Mit dieser Erkenntnis helfen sie Räume zu entwickeln, die uns einen guten, gesunden aber vor allem erholsamen Schlaf bescheren sollen. Die zehn Gebote des perfekten Schlafzimmers gibt es nicht, ein paar Eckdaten dafür lassen sich aber doch zusammentragen: Das Zimmer hat optimal weniger als 20 Meter im Quadrat, nur wenige Ecken, keine Schrägen und seine Position ist nach Osten gelegen. Langschläfer sollten sich in diesem Fall vielleicht dicke Vorhänge zulegen.
Wer sich noch vor 23Uhr bettet, deckt damit alle Schlafphasen ab und gibt seinem Körper die Möglichkeit sich zu regenerieren. Zu wenig Schlaf kann Hunger oder sogar ein triebhaftes Verlangen nach Sex auslösen. Auf jeden Fall ist es ungesund, deswegen sollte man sein eigenes Schlafverhalten an dieser Stelle einmal reflektieren.
95% aller Deutschen nächtigen vermutlich zwischen Wischmopp und Wäscheständer und missbrauchen ihren Ort des Rückzugs als Arbeitszimmer oder Abstellkammer. Licht aus, Augen zu! Nur weil wir in den acht Stunden, während wir schlafen, nichts davon sehen, heißt das nicht, dass es nicht da ist. Wir liegen dann mitten in der Steuererklärung, der nicht gebügelten Wäsche oder träumen den blöden Film zu Ende, den wir eigentlich gar nicht sehen wollten. Na dann gute Nacht!
Um diesen bösen Träumen ein Ende zu bereiten, haben sich die Raumexperten das Ziel gesetzt Deutschlands Schlafzimmer zu revolutionieren.

Für das Seminar treffen wir uns an einem Sonntag Vormittag im grün gelegenen Buddha-Zentrum in Hamburg, „mit dem besten Kaffee der Stadt!“, schwärmt Steffen. In der entspannten Atmosphäre schließen wir die Augen für einen Spaziergang unserer Gedanken, sehen und betreten unser eigenes Schlafzimmer. Sein Charakter erschließt sich uns und mit ihm seine Fehler: Die Klinke meiner Tür ist locker, die Tür selbst fällt schon beim leisesten Windhauch zu und jeder barfüßige Schritt, der über das kalte Lenoleum geht, ist eine Erinnerung daran, dass mein Geld nicht für das schöne Parkett gereicht hat. Schon bin ich mit dem Kopf wieder bei den Rechnungen im Briefkasten – und das alles kurz vor dem Schlafengehen. Bevor wir uns weiter ärgern können, weckt uns Carmen mit einem schrillen Wecker. Lektion gelernt!
Beim Einschlafen zuckt die Muskulatur, einige reden Unverständliches oder knirschen mit den Zähnen, eine typische Erscheinung für einen leichten Schlaf! Je näher der Morgen rückt, desto häufiger träumen wir, schlafen unruhiger und wälzen uns hin und her. Schnarchen ist wohl die lästigste Nebenerscheinung des nächtlichen Ruhens. Bei Singles kein Problem, solange es die Nachbarn nicht stört. In einer Beziehung kann uns das nervensägende Laster wirkliche Sorgen bereiten. Carmen und Steffen reden offen über ihre Lösung sich Freiräume zu schaffen: „Bei uns hat jeder sein eigenes Schlafzimmer!“ Erzählen sie Freunden von ihrer Wohnsituation, stößt das meist auf Unverständnis. Die beiden schlafen aber gut damit und es hält ihre Beziehung frisch, wie sie sagen: „Wir laden uns gegenseitig in unser eigenes Reich ein, das macht es spannend.“ Nachdem Carmen und Steffen ausgepackt haben werden auch andere Seminarteilnehmer ehrlich und verraten: „Wir schlafen zusammen ein, dann fängt er an zu schnarchen, ich wecke ihn und er weiß, das Bett im Gästezimmer im Obergeschoss ist schon für ihn bezogen. So machen wir das jede Nacht.“ Der Trend des Zusammenwohnens entfernt sich weit von dem Urtrieb gemeinsam mit der gesamten eigenen und angeheirateten Sippe in einer Höhle zu leben, hin dazu, sich solange wie möglich seine ganz eigenen vier Wände zu wahren.
Nach vier Jahren ist der Kreislauf einer Beziehung biologisch abgeschlossen. Kennen und lieben lernen, zusammen ziehen, heiraten, Kinder kriegen, vielleicht noch mehr Kinder kriegen, aber das war‘s dann. Glücklicherweise halten es viele von uns länger miteinander aus! Aber wenn es im Bett nicht mehr so richtig klappt, sind vielleicht Laptop und Fernseher daran Schuld, die einer Befragung nach wichtiger im Schlafzimmer geworden sind als Sex. In einem Rummel von bunten Stand-by und Anzeigelichtern kommt man nur schwer in Stimmung, klar. Soviel Ablenkung und verschiedene Elektrogifte haben sicherlich ihren Anteil an der stagnierenden Geburtenrate. Carmen schaut, eingekuschelt ins Bett, auch liebend gern mal einen Film. Das geht aber auch mit dem Laptop und den bringt sie danach einfach wieder zurück, wo er hingehört: NICHT ins Schlafzimmer!!! Sogar für Streit in der Partnerschaft kann ein Raum verantwortlich sein, erklärt Steffen im Seminar. Und wenn Singles sicher sind, sich auf eine zukünftige Partnerschaft einlassen zu wollen, sagt ihre Wohnung manchmal etwas ganz anderes aus! Für neue Sachen im Leben muss erst einmal Platz gemacht werden und wenn diesen schon die Katze einnimmt, beispielsweise neben einem im Bett, dann ist dieser Platz unterbewusst wohl leider schon vergeben. Jeder Gegenstand hat eine Geschichte und ist mit Energie aufgeladen, sei es die Erinnerung an alte Verflossenschaften, Momente, Gerüche oder Gefühle… Das sind oft Dinge, die keine Veränderungen zulassen.„Aussortieren! Verabschiedet euch davon! Lebt nicht in der Vergangenheit, wenn es das Weiterkommen oder Erreichen eurer Ziele hindert!“, appelieren die Seminarleiter, indem sie ein einfaches System vorschlagen um das eigene Leben auszurümpeln:
Drei Kisten, die nach der Platz-mach-Aktion gewissenhaft sortiert beinhalten:
a) Brauch ich noch!
b) „Nur für den Fall…“ im Keller verstaut!
c) Weg damit!
Um dabei obejektiv zu entscheiden und innere Diskussionen zu vermeiden sind die folgenden drei Fragen behilflich: Habe ich den Gegenstand in den letzten Monaten genutzt? Kann ich ihn noch verwenden oder ist er teuer in der Anschaffung? Die eigenen vier Wände und die Dinge darin repräsentieren eure Gesundheit, eure Partnerschaft und vor allem euch selbst. „Ändert sie, wenn ihr euch ändern wollt!Verrückt eure Möbel und streicht die Wände, auch Farben und Formen haben eine Wirkung auf uns.“ , grüßen die Raumexpertem Carmen und Steffen zum Abschied, „Wichtig ist, dass ihr einen Ort schafft, in den ihr euch ungestört zurückziehen könnt und euch wohl fühlt.“
http://www.raum-experten.de
Knit the City ist eine Bande flinkfingriger Stick-, Strick- und Häkelkünstler.
Ihre Leidenschaft – das Stricken. Die Mission: London, die ganze Welt, aber vor allem den grauen Alltag in ein buntes Chaos zu verwandeln. Nichts, weder Telefonboxen, Busse noch Denkmäler sind vor den Handmaids sicher, die übrigens hinter dem Namen „Deadly Knitshade und Knitting Ninja“ anonym bleiben wollen.
Mit ihren Guerilla-Aktionen bringen sie etwas in unser Leben, was vorher nicht war. Eine acht Meter große Krake auf die Statue des Vaters moderner Biologie zu setzen, ist ein Gefühl, ein Erlebnis, Euphorie! Die Street-Stricker lassen ihre Kreaturen frei, erzählen uns damit die Geschichte von einer besseren Welt und verwandeln die Stadt in eine Kunstgalerie. Ja!

Foto: http://www.knitthecity.com
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36 Meilen Wolle verhäkelte Shauna Richardson, bis die drei Riesenlöwen standen.
Es gibt Menschen, die Tiere ausstopfen. Man kann das mögen oder auch nicht. Im Fachjargon heißt das Taxidermie. Die Gründe, so etwas zu tun, können vielfältig sein: Das verstorbene Lieblingshaustier soll nach wie vor an die schöne gemeinsame Zeit erinnern (heul) oder aber, man ist Jägerin und will stolz seine Trophäen zeigen.
Wer Shauna Richardson kennt, der weiß aber spätestens seitdem, dass man es auch aus einem ganz anderen Grund machen kann, und vor allem: GANZ ANDERS!
Denn die ausgestopften Raubtiere der Engländerin sind nicht nur überdimensional, sondern auch noch gehäkelt! Ganze zwei Jahre werkelte die Künstlerin an ihrem „lionheartproject“ – einer ganz eigenen Interpretation des Wappens von Richard Löwenherz. In dieser Zeit entstanden drei überdimensionale Löwen, mit denen nun für die Kulturolympiade dieses Jahr in London geworben wird. In einem beleuchteten Glascontainer touren die ausgestopften Tiere derzeit durch Britannien, um pünktlich zur Olympiade im Natural History Museum London einzutreffen.
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66 Träume, so heißt das Projekt von „Gottschalk Live“. Mansha Friedrich hat einen davon. Sie möchte ein Boot umstricken und durch ganz Deutschland schicken. Von Hannover über Hamburg, Bremen, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, München, Leipzig, Dresden nach Berlin soll das Strickschiff überall anhalten, um die gestrickten Wünsche und Träume, der Menschen an Land, einzusammeln und zu retten. Ausgestellt und für einen guten Zweck versteigert, werden die Sachen in seinem Zielhafen Berlin.
Das Kunst- und Sozialprojekt „Strickgraffiti“ von Mansha könnt ihr unter “66 Träume” noch bis zum 7. Juni unterstützen. Findet das einzige Handmade Projekt im Rennen genug Fans, seht ihr die Zukunftsarche schon bald eure gestrickten Träume durchs Land schippern.
Also stimmt ab und erzählt es euren Freundinnen, liebe Handmaids! Auf das kleine Tochtermodel der Arche könnt ihr hier schon einen Blick werfen:

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Keramik kann unglaublich spannend sein. Dieses Buch ist der Beweis.
Auf Taschenbuch kleinen 250 Seiten haben die Profis vom “Keramik Magazin” ungezählte Adressen und Hinweise alphabetisch geordnet: Werkstätten, Kurse, Workshops, Seminare, Stiftungen, Galerien, Museen, Töpfermärkte und Material-Bezugsquellen und
viele, viele bunte Bilder, die richtig Lust auf mehr machen. Also, ganz frisch: der kompakte Keramikführer 2011 bis 2014 für Deutschland, Österreich, Schweiz und die benachbarten Länder. Mit ihm in der Tasche kann man sich immer und überall die überraschend vielfältige Welt der Keramik erobern.
Viel Spass dabei!
Schnuppe von Gwinner
KERAMIKFÜHRER 2012–2014, 12,00 EU.

Buchcover "Originale" Schnuppe von Gwinner
Was hat sich Schnuppe von Gwinner dabei gedacht?
“Ein reicheres Leben als dieses kann man sich für kein Geld kaufen”, sagt der Weber Andreas Möller. Grund genug, einmal hinter die Kulissen zu schauen – dachte sich Schnuppe von Gwinner, die Autorin des Buches, und erspüren – was diesen Reichtum ausmacht.
Für die portraitierten Kreativen geht es darum, ein selbst bestimmtes Leben zu leben, konkrete und im wahrsten Sinne begreifbare Erfahrungen zu sammeln und eigene Schlüsse daraus zu ziehen – das ist ihre Art der Wertschöpfung. Von der Idee bis zur Herstellung und Vermarktung ihrer Produkte halten sie alles in einer Hand. Sie konzentrieren sich intelligent auf ganz persönliche Themen und wecken damit Faszination und Bewunderung. Verwurzelt in kulturellen Traditionen und aus Verbundenheit zur Natur, zu ihrem Umfeld und ihrem Material, schöpfen sie ihre originellen Ideen und die Kraft zu deren Umsetzung. Diese Begegnungen sind immer fantastische Entdeckungsreisen, in denen es vor allem um die Kunst geht, durch überraschende Sichtweisen zu verführen. Es sind die Gechichten von Originalen und ihren Originalen.
Vorgestellt werden 17 Kunsthandwerker, darunter Freia Schulze, Elke Sada, Stefan Fink, Carola Gänsslen und Ulrike Isensee. Mit jedem von ihnen hat Schnuppe von Gwinner sich getroffen, entstanden sind 17 wunderschöne, lesenswerte Porträts.
Mehr Infos zum Buch findet ihr hier.

Auf der Nordseeinsel Föhr fällt am 13. Januar 2012 der Startschuss für das Kunstprojekt „The Föhr Reef“: Mit Häkelnadel und Faden wird dort im Museum Kunst der Westküste ein Korallenriff heranwachsen – als gemeinsame Arbeit von HäklerInnen von nah und fern. Alle sind eingeladen, mitzumachen bei dieser spannenden Kombination von Handarbeit und Meeresbiologie! In den kommenden Monaten wird so ein farbenfrohes Korallenriff entstehen, das dann ab dem 10. Juni 2012 im Rahmen der Ausstellung „The Hyperbolic Crochet Coral Reef“ im Museum Kunst der Westküste auf Föhr zu sehen sein wird (bis 16. September 2012).
Die Geschichte: Die australischen Schwestern Christine und Margaret Wertheim gründeten 2003 das Institute For Figuring (IFF) in Los Angeles, das sich der ästhetischen Seite wissenschaftlicher Theorien widmet. Das hyperbolische gehäkelte Korallenriff (The Hyperbolic Crochet Coral Reef) ist das größte Projekt des IFF. Mithilfe von über 5000 Mitwirkenden sind bisher über 15 Korallenriffe in gemeinschaftlicher Handarbeit in den USA, in Australien und Europa entstanden und in renommierten Museen ausgestellt worden. „The Föhr Reef“ wird das erste seiner Art in Deutschland sein.
Das Kunstprojekt will darauf aufmerksam machen, dass weltweit bereits ein Fünftel sämtlicher Riffe verschwunden ist; weitere 50 Prozent der Korallenriffs sind ernsthaft gefährdet. Und mit dem Zusammenwachsen der Korallen wachsen sicher auch neue Kontakte zwischen Menschen, die sich sonst vielleicht nie getroffen hätten…
Informationen:
http://www.mkdw.de
Museum Kunst der Westküste, Hauptstraße 1, 25938 Alkersum/Föhr
Kontakt und Anmeldung: Lea Heim
lhe@mkdw.de
Tel. +49(0)4681–7474014
Fax +49(0)4681–7474019

Hallo liebe HANDMADE Kultur Akivistinnen!
Das Team der Ausstellung “Do It Yourself: die Mitmach-Revolution” lädt vom 1. bis 3. Dezember zusammen mit dem Bereich Visuelle Kultur (Institut für Kunstpädagogik/Goethe Universität Frankfurt) zur BarCamp Conference (tagsüber) und DIY-Slam (Abendprogramm) ins Museum für Kommunikation Frankfurt.
Wir suchen Impulsvorträge, Workshopthemen und unterhaltsame Kurzpräsentation von/mit Theoretikern, Praktikern, Selbermachern rund um das Thema Basteln, DIY, HowTo: Ob Strickzirkel oder Hardware-Löten, ob Open Source-Utopien, Upcycling, Guerilla-Gärtnern, Basteln oder Heimwerken.
Wir würden uns über die Weiterleiten und Bekanntgabe des Calls freuen. Oder am besten mit einem eigenen Projekt gleich selbst anmelden!
Das Programm und die Calls (DIY2011-slam-call) finden sich unter http://www.diy-ausstellung.de/diy2011
Kontakt und Anmeldung zum DIY Festival: diy2011@under-construction.cc
Herzliche Grüße,
Tine Nowak
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Ausstellungsprojekt “Do It Yourself”
Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 – 60 60 696
Telefax: +49 (0) 69 – 60 60 666
E-Mail: c.nowak@mspt.de
Web: http://www.mfk-frankfurt.de
Twitter: http://www.twitter.com/mfk_frankfurt
Facebook: http://www.facebook.com/mfk.frankfurt
Helmut Gold / Annabelle Hornung / Verena Kuni / Tine Nowak

DIY – Die Mitmach-Revolution
Mach mit bei der Mitmach-Revolution!
»Do It Yourself« ist längst mehr als ein Heimwerker-Slogan. In immer mehr Bereichen unseres Lebens – ob im Arbeitsleben, Design, Konsum oder in den Medien – gewinnt das »Do It Yourself«-Prinzip an Gewicht. Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt behandelt die vielschichtigen Aspekte des »Do It Yourself« in den Kapiteln Hobby, Arbeit, Gegenkulturen, Medien und Wissen.
Das Web ist zu einer beliebten Plattform für die Präsentation und den Vertrieb von »Do It Yourself«-Produktionen geworden, in Blogs und Foren tauschen die Macherinnen und Macher Tipps, Tricks und Rezepte aus. Gleichzeitig erfährt offline die traditionelle Handarbeit eine unerwartete Renaissance, es werden Bäume und Zäune umstrickt, öffentliche Plätze als Nachbarschaftsgärten bepflanzt oder alte Feuerwehrschläuche zu Geldbörsen vernäht.
Der Verbraucher wird zum Produzenten: er vernetzt sich nicht nur in Netzwerken und bestückt sie mit Inhalten, er teilt auch sein Wissen in Wikis mit der Welt. Er präsentiert sich als Autor und Redakteur, Musikproduzent und Regisseur, entwirft seine eigenen T-Shirt- und Turnschuh- Designs.
Ein Buch über die Kulturgeschichte des »Do It Yourself«, das zum Lesen, Nachdenken und Selbsttätigwerden aufruft!
Zu den Autoren gehören u. a. Jürgen Teipel, Holm Friebe, Susanne Regener, Anne Honer, Ramón Reichert, Petra Eisele und Dominik Landwehr. Ein umfangreiches Glossar und zahlreiche Abbildungen runden das Thema ab.
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Stichwörter: Anne Honer, Ausstellung, DIY, Dominik Landwehr, Frankfurt am Main, Holm Friebe, Jürgen Teipel, Museum für Kommunikation, Petra Eisele, Ramón Reichert, Susanne Regener, Tine Nowak
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DaWanda will die DIY-Bewegung stärken!
Als DIY-Botschafter kannst du aktiv an der (Hand-)Bewegung teilnehmen und dich zur Individualität & Einzigartigkeit bekennen! Den Banner zur Aktion für deinen Blog oder Website findest du unter: http://de.dawanda.com/carpediyem
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Stichwörter: Carpe DIYem, Dawanda
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Am 27. August blieb keine Osnabrücker Laterne ohne Strickkleid! Dafür sorgten die Strick-Designerin Ute Krugmann und ihre strickbegeisterten Anhänger. Jeden Samstag trafen sie sich im Stadtgalerie Café und tüftelten, Masche für Masche, an neuen verrückten Kreationen. Zur Kulturnacht am letzten Augustwochenende sollte die ganze Stadt im Strickschick erstrahlen und die Besucher staunen und schmunzeln lassen.

Trotz des schlechten Wetters erschienen Gäste aus ganz Deutschland und machten große Augen beim Anblick der vielen originellen Strick-Graffitis! Handmade Kultur spendete ein Jahresabo für eine der 20 prämierten Graffiti-Strickerinnen. Wir gratulieren Ingrid G.!



Noch mehr Fotos gibt es hier: http://strick-graffiti.myblog.de/

Kinder können ab sofort ihre selbst illustrierten und getexteten Bücher gestalten und veröffentlichen. Eigentlich nichts anderes als BOD oder lulu.com (zum Beispiel), aber eben kindgerecht aufgearbeitet und absolut kindersicher. Das heißt also: keine Werbung, keine weiterführenden Links. Das Einzige, was die Seite mit anderen gemein hat: am Ende bezahlen die Eltern ;-).
Das fertige Buch kann als PDF kostenlos heruntergeladen oder als gedrucktes Exemplar bestellt werden. Der Preis liegt bei 17.50 Euro, zu viel, wie wir finden.
Die Gründerin, Angela Nägele: „Wir wollen Kinder dazu ermutigen, einfach los zu schreiben. Ganz ohne Rotstift und Korrektur“. Mehr Information über ukibu findet ihr unter: www.ukibu.com.
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