Kuschelriesen für Kulturolympia

36 Meilen Wolle verhäkelte Shauna Richardson, bis die drei Riesenlöwen standen.

Es gibt Menschen, die Tiere ausstopfen. Man kann das mögen oder auch nicht. Im Fachjargon heißt das Taxidermie. Die Gründe, so etwas zu tun, können vielfältig sein: Das verstorbene Lieblingshaustier soll nach wie vor an die schöne gemeinsame Zeit erinnern (heul) oder aber, man ist Jägerin und will stolz seine Trophäen zeigen.

Wer Shauna Richardson kennt, der weiß aber spätestens seitdem, dass man es auch aus einem ganz anderen Grund machen kann, und vor allem: GANZ ANDERS!

Denn die ausgestopften Raubtiere der Engländerin sind nicht nur überdimensional, sondern auch noch gehäkelt! Ganze zwei Jahre werkelte die Künstlerin an ihrem „lionheartproject“ – einer ganz eigenen Interpretation des Wappens von Richard Löwenherz. In dieser Zeit entstanden drei überdimensionale Löwen, mit denen nun für die Kulturolympiade dieses Jahr in London geworben wird. In einem beleuchteten Glascontainer touren die ausgestopften Tiere derzeit durch Britannien, um pünktlich zur Olympiade im Natural History Museum London einzutreffen.

 

 

 

 

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