Basteln bis zum Morgengrauen

13. Juni 2014, Hamburg: Raid, die Marke, die vor Motten schützt, organisiert 1. DIY-Nacht in Hamburg.

Zugegeben, es war nicht ganz einfach, unter die ersten 100 zu kommen, denn so viele Selbermacher waren ungefähr unterwegs, als es am Freitag, den 13., in Hamburg von einem DIY Hot Spot zum nächsten ging.

Meine erste Anlaufstelle war der Theodorhof in Bahrenfeld, ein ehemaliges Kavalleriegebäude. Hier warteten gleich drei Stationen: Im Atelier von Imke Klattenhoff wurde Klamotten upgecycelt, das war schon mal klar. Kein Rankommen, so voll! Bei Karina gegenüber wurde Origami gefaltet. Aber da ich in meinem nächsten Leben unbedingt Goldschmiedin werden will, bin ich bei Anke Schünemann eingekehrt. Hier konnte man nämlich Schmuck basteln. Nach einer Stunde bin ich frisch geschmückt mit einem geknüpften Armband wieder herausgekommen. Wie toll!

Ein Shuttle-Bus – was für ein Service! – brachte mich zum nächsten Kreativlabor: In der … lag das Atelier von Levi Schütz. Hier konnte man Stiftedosen aufstylen oder kleine Notizbücher einbinden. Ich habe mir das Utensilo vorgeknöpft. Auch wenn das Atelier zeitweise aus allen Nähten platzte – die Stimmung war fabelhaft. Und meine Stiftebox ist es noch!

Kurz vor 23 Uhr machte ich mich auf den Weg zu Christine Krüger in den Bahrenfelder Steindamm. In ihrem Atelier warteten Berge an Wolle und Textilgarnen verhäkelt und verstrickt zu werden. Ich kramte meine verschütteten Häkelkenntnisse aus meinem Hinterstübchen und ob ihrs glaubt oder nicht, das Ergebnis, ein Häkelkorb, kann sich auf jeden Fall sehen lassen!

Vasenstulpen

Kurz nach Mitternacht hieß es für mich aufbrechen, damit ich die letzte Bahn noch erwischte. Im Theodorhof hat man wohl noch bis morgens halbdrei genäht. Im Fadenladen pimpte man Espandrillos bis in die Puppen und bei Nina Schwerdtmann wurden fleißig Kissenbezüge und kleine Täschchen genäht.

Liebe Raids, hat richtig viel Spaß gemacht, gute Orga, könnt ihr gerne wieder machen!

Goodie Bag
Und damit es zuhause weitergehen kann, bekam jeder Teilnehmer noch
eine prall gefüllte Goodie-Bag in die Hand gedrückt. Perfekt!

 

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