Kokoserde selbst herstellen

Kokoserde selbst herstellen

Blumenerde ist teuer, ist sehr schwer und nicht immer stimmt auch die angepriesene Qualität. Ganz anders sieht es mit Blumenerde aus Kokosfasern aus. Diese ergiebige Kokoserde ist kostengünstig, sie lässt sich leicht nach Hause tragen und die Qualität stimmt ebenfalls. Wer Geld, aber nicht an der Qualität sparen will, kann seine Kokoserde auch selbst herstellen. Streng genommen handelt es sich bei Kokosfasern um ein Abfallprodukt. Das Innere der Kokosnuss ist von Interesse, die Fasern lassen sich zwar verarbeiten, sind aber nicht so lukrativ.

Einfach quellen lassen

Die Basis für die selbst hergestellte Blumenerde bilden Kokosfasern und Kompost. Die Kokosfasern, die als Abfall bei der Produktion von Kokosöl anfallen, gibt es als gepresste Kokosblöcke oder sogenannte Humusziegel zu kaufen. Meist haben diese besonderen Ziegel ein Gewicht von 650 Gramm. Diesen Ziegel in eine Wanne oder ein ähnlich großes Gefäß mit drei Litern Wasser geben und dann über Nacht quellen lassen. Die aufgequollenen Humusziegel bilden den Grundstock für die selbst gemachte Blumenerde, jedoch enthält die Kokoserde keine Nährstoffe, die die Blumen und Pflanzen brauchen. Aus diesem Grund kommt auch der Kompost zu den Kokosziegeln. Damit die Pflanzen und Blumen im Garten gedeihen, muss die Erde einerseits Wasser speichern können und auf der anderen Seite wasserdurchlässig sein. Die Kokosfasern sind zwar in der Lage, das Wasser teilweise zu speichern, damit das überschüssige Wasser aber auch ablaufen kann, gehört noch Sand in die Mischung.

Gut mischen

Die eigene Blumenerde besteht aus Kompost, Sand und Kokosfasern. Diese Mischung bietet Blumen und Pflanzen alles, was sie brauchen, um zu gedeihen. Die Zutaten am besten in einer großen Wanne oder Schüssel kurz mischen, bevor die Pflanzzeit beginnt und sie in einen leeren Sack für Blumenerde füllen. Die Mischung ist ideal in der Konsistenz, nicht zu fest, nicht zu locker und hat die optimale Fähigkeit, Wasser zu speichern. Je nachdem, welche Pflanzen in die Erde sollen, lässt sich die Mischung auch variieren. Wenn es beispielsweise um mediterrane Kräuter wie Basilikum geht, darf es ein wenig mehr Sand sein. Für Topfpflanzen, die viele Nährstoffe benötigen, ist mehr Kompost eine gute Wahl. Tomaten, Kürbisse, Gurken und Zucchini hingegen mögen einen nährstoffreichen Boden.

Eine sparsame Lösung

Die Mischung aus Sand, Kompost und Kokosfasern ist perfekt für schöne Sommerblumen oder Zuckerschoten. Was die Kokosfasern jedoch zu einer perfekten Zutat macht, das ist die Sparsamkeit, mit der sich die Humusziegel verwenden lassen. Zehn dieser Kokosfaserblöcke kosten durchschnittlich 20,- Euro. Das mag auf den ersten Blick vielleicht teuer aussehen, aber diese Blöcke sind sehr ergiebig. Auch nach Jahren lassen sie sich immer noch wunderbar verwenden. Das ist ein weiterer Vorteil gegenüber der herkömmlichen Blumenerde, die bei einer zu langen Lagerung anfängt zu schimmeln.

Wer seine Blumenerde im Gartencenter oder im Baumarkt kauft, weiß nie genau, was da alles in der Tüte ist. Selbst was unter der Bezeichnung „Komposterde“ angeboten wird, ist vielfach eine Mogelpackung. Echter Kompost ist, wenn überhaupt, nur in sehr kleinen Mengen vorhanden. Die bessere Idee ist es, selbst die Erde für den Garten oder die Blumentöpfe zu mischen. Aus ergiebigen Kokosfasern, Kompost und ein bisschen Sand entsteht eine ideale Mischung, die den Garten zum Blühen bringt.

Preis: Euro

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