Tee richtig zubereiten – so klappt es

Tee richtig zubereiten - so klappt es

Wie bei vielen Lebensmitteln, so ist auch beim Tee wichtig, dass er frisch zubereitet wird, denn nur so kann er sein einzigartiges Aroma entfalten. Auf den ersten Blick ist es einfach, eine Tasse Tee zu kochen. Auf den zweiten Blick gibt es einige Details, die wichtig sind, damit die Tasse Tee ein Genuss wird. Neben der Temperatur des Wassers ist die Menge des Tees entscheidend, ebenso die Zeit, die der Tee zum Ziehen braucht. Eine wichtige Rolle spielt auch die Teekanne.

Diese Punkte sind wichtig

Grundsätzlich gibt es sechs Punkte, die jeder beachten sollte, der eine gute Tasse Tee trinken möchte:

  • Je länger der Tee zieht, umso intensiver ist der Geschmack.
  • Je größer die Menge an Teeblättern ist, umso stärker wird der Tee.
  • Je heißer das Wasser ist, umso kürzer ist die Zeit, die der Tee ziehen sollte.
  • Je frischer der Tee ist, umso besser schmeckt er.
  • Jede Teesorte braucht eine unterschiedliche Wassertemperatur.
  • Kleine Teekannen sind die bessere Wahl, da sich die Stärke des Aufgusses besser kontrollieren lässt.

Es kommt auf das Wasser an

„Die Qualität einer guten Tasse Tee hängt zu 20 Prozent vom Tee selbst ab und zu 80 Prozent vom verwendeten Wasser“ – dieses Zitat von Zhang Dafu, dem Teemeister der Qing-Dynastie, ist noch heute aktuell. Ist das Wasser frisch, dann sorgt der Sauerstoff im Wasser für den guten Geschmack. Es reicht, wenn das Wasser einmal aufkocht, denn je länger das Wasser kocht, umso mehr Sauerstoff geht verloren. Wichtig ist zudem der Härtegrad des Wassers. Die meisten Teesorten wie Darjeeling, Assam oder Ceylon mögen weiches Wasser mit einem Härtegrad zwischen 0 und 7,3.

Wie lange sollte Tee ziehen?

Die Frage, wie lange Tee ziehen sollte, lässt sich leider nicht pauschal beantworten, denn jeder Teetrinker hat seine eigenen Vorlieben, was die Ziehzeit angeht. Es gibt eine alte Regel, nach der Tee anregend wirkt, wenn er drei Minuten gezogen hat. Zieht der Tee jedoch fünf Minuten oder länger, dann hat er eine beruhigende Wirkung. Diese Regel stimmt nicht so ganz, da in den ersten zwei bis drei Minuten vor allem das Koffein für den anregenden Effekt sorgt. Erst etwas später lösen sich die im Teeblatt enthaltenen Gerbsäuren, die für den beruhigenden Effekt zuständig sind. Ein Tee, der fünf Minuten zieht, ist nicht sonderlich beruhigend, er ist nur nicht mehr anregend.

Welche Teekanne ist die Richtige?

Welche Teekanne richtig ist, ist letztendlich reine Geschmackssache. Einige Materialien passen allerdings gut zum Tee, andere hingegen weniger gut. Kannen aus Ton passen gut zu schwarzem Tee, bei Kräutertees ist eine Glaskanne die bessere Wahl. Feine Teesorten, wie der Weiße Tee, kommen mit einer Teekanne aus Porzellan gut zurecht und für chinesischen Tee ist eine traditionelle Yixing-Teekanne genau richtig. Alle, die es praktisch mögen, müssen sich keine Gedanken über die Kanne machen, sie nutzen eine moderne Teemaschine bzw. Teeautomat.

Tee richtig zuzubereiten ist eine Kunst und eine zeitaufwendige Sache. Dafür steht am Ende der Genuss einer wirklich guten Tasse Tee. Alle, die es sich einfacher machen möchten, sollten zum Teebeutel greifen. Das geht zwar deutlich schneller, fraglich ist jedoch, ob diese Tasse Tee wirklich ein Hochgenuss ist.

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