Artist Trading Cards


Was ist das? (Die einfachste Art, es heutzutage heraus zu finden: Google oder direkt sich zu Wikipedia durchklicken!)
Artist Trading Cards sind Sammelkarten von Künstlern. Man gestaltet ein Rechteck von 8,9 x 6,3 cm ( 3,5 x 2,5 inch ) mit irgendwelchen Materialien, quasi eine kleine Collage. Diese Künstlerkarten werden wie die üblichen Trading Cards in der ganzen Welt gesammelt. Daher passen auch die ATCs in die dafür hergestellten Folientaschen oder Sammelordner.
Gerade bei den Stemplern, Malern oder auch beim Scrapbooking-Hobby finden die ATCs immer mehr Liebhaber. In den meisten Fällen werden sie gewerkelt um zu tauschen. Es gibt inzwischen viele Foren oder Challenge-Blogs wo untereinander getauscht oder auch zu verschiedenen Mottos angefertigt und an verschiedene Teilnehmer verschickt wird. Einige ATCs findet Ihr auf meinem Blog und auch entsprechende Foren dazu.
Oft nutzt man „vermalte“ Bilder, die sonst im Müll gelandet wären, Zeitungsauschnitte, Serviettentechnik, Papierschnipsel, Knöpfe, und, und …..Dazu gibt es auch schon einige Bücher und Hefte, und ein Museum.
Hier zeige ich Euch noch einige von mir:



Diese Werkzeuge brauchst du:
  • Verschiedenste Materialien sind erlaubt!
So macht man das:

1ATC - Upcycling

Dieses ATC (Artist Trading Card) ist aus Papierresten und Kronkorken gewerkelt. Also eigentlich eine Müllverwertung. Wenn ich mit Farben auf Papier experimentiere und mir es für eine Karte oder anderes nicht gefällt, so landet es sicher nicht im Müll. Für ein paar "Inchies" reicht es noch alle mal. Mit einem entsprechenden Motivstanzer hat man ruckzuck kleine Quadrate (1x1 inch) ausgestanzt. 6 davon passen gerade wunderbar auf ein ATC. Dann auf einem anderen Stück verunstaltetem Malgrund ein paar runde Kringel gestempelt und ausgestanzt. Diese Kringel habe ich dann noch schön auf die Flächen verteilt. Für die goldene Mitte mußte ein plattgehämmerter Kronkorken herhalten. Allerdings habe ich diesen mit Mini-Brads befestigt. Manchmal schneidet man den Hintergrund einfach ein paar mm kleiner zu um dem Kunstwerk noch einen schönen Rahmen zu verpassen. Den gestalteten Hintergrund klebt man auf ein Tonkarton in der eigentlichen Größe eines ATCs. Das nennt man dann: es wurde gemattet. Es muß aber nicht gemattet werden, allerdings sieht es meistens doch besser aus. Dienlich ist auch dann besonders, wenn der Hintergrund aus dünnem Material besteht.
Ansonsten kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen.
Viel Spaß!





2 Kommentare
  1. Verschicken kann man sie schon, aber eher nur um zu tauschen. Denn sie werden ja nicht zum Verkauf gewerkelt. Kaufen kann man die normalen Trading Cards, da diese zum Sammeln von den Firmen extra gedruckt werden. die ATCs werden eigentlich nur getauscht. Aber damit sie zum Tauschpartner kommen müssen sie in den meisten Fällen natürlich verschickt werden. In verschiedenen Foren geht ein ziemlicher Wust an Post hin- und her. Aber nicht nur mit ATCs. Nein, es gibt inzwischen auch anderer Größen: Moo’s (http://moo-mania.blogspot.de/), Inchies (z.B. http://everyinchiemonday.blogspot.de/) und Postkarten, die auf jene Art gewerkelt werden. Liebe Grüße
    Tanja

  2. Was es alles gibt? Aber verstehe ich das richtig? Man verschickt sie nicht …

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