Licht an, Sorgen aus: Wie LED-Kerzen unser Zuhause retten – mit Stil und Stilbruch

Wer bei Kerzenlicht automatisch an romantisches Knistern denkt, hat vermutlich keine Kleinkinder, neugierige Katzen oder eine vergessliche Tante Hedi. Denn wo echtes Feuer brennt, brennen leider manchmal auch Tischdecken, Adventskränze oder zumindest die Nerven. Die gute Nachricht: Es gibt eine echte Alternative, die sicher, schön und sogar bastelkompatibel ist. LED-Kerzen nämlich. Und bevor du jetzt „Das ist doch nur was für Wartezimmer!“ rufst – lies bitte weiter. Es wird gemütlich. Und ein bisschen rebellisch.

Romantik ohne Risiko für Selbermacherinnen mit Stil

Licht ohne Feuer klingt nach Science Fiction, sieht heute aber täuschend echt aus. Moderne LED-Kerzen flackern warm, wirken handgegossen und lassen sich per Timer oder Fernbedienung steuern. Die LED-Kerzen für den Innenbereich sind dafür ein Paradebeispiel: stilvoll, praktisch, kindersicher. Perfekt für alle, die auf echtes Kerzenwachs verzichten wollen, aber nicht auf Atmosphäre.

Besonders gut lassen sich diese Kerzen in DIY-Projekte einbauen. Ob in alten Einmachgläsern, Vintage-Kerzenständern vom Flohmarkt oder hinter einem selbst gebastelten Transparentpapier-Schirm: Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Handmade Kultur Community selbst. Ein trendiges Beispiel sind die Leuchtpilze von Tinkerhome, für die LEDs quasi existentiell sind.

Ein Licht für Draußen, das mehr als schön ist

Wer die Leuchtpilze nach Draußen „verpflanzen“ will, kann auch im Eingangsbereich oder Garten LED-Kerzen verwenden. Besonders eindrucksvoll wirken große Leuchtkugeln aus Weide für Draußen: Weidenzweige, die man durchaus selbst schneiden kann, werden zu einer Kugel geflochten und mit LEDs versehen. Man kann sie einfach auf den Boden legen oder, auch sehr stimmungsvoll, an die kahlen Äste der Bäume hängen. Mit installiertem Timer müsst ihr noch nicht mal ans Ausschalten denken.

Doch hier gilt: Nachts Licht aus. So gemütlich es auch ist – dauerhafte Beleuchtung im Außenbereich kann Tieren schaden. Insekten, Vögel, Igel & Co. verlieren bei zu viel Kunstlicht ihren Tag-Nacht-Rhythmus. Ein hörenswertes Beispiel ist ein Podcast des Handelsblatt zum Thema Lichtverschmutzung, der erklärt, wie wir mit etwas Achtsamkeit naturnaher leben können. LED-Kerzen mit Zeitschaltfunktion oder Dämmerungssensor sind da ein guter Kompromiss.

Lichtkunst für Menschen mit Herz, aber ohne Feuerzeug

Ob für Familien mit Kindern, betagte Großeltern oder notorische Kerzenvergesser – LED-Kerzen schenken Sicherheit und Stil. Sie passen perfekt zu modernen DIY-Konzepten und ermöglichen kreative Gestaltung ohne Brandrisiko. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Auch Projekte aus Papier lassen sich mit LED-Technik zum Leuchten bringen, ganz ohne heiße Finger und Brandgefahr.

Man schenkt mit einer LED-Kerze nicht nur Licht, sondern oft auch ein Stück Alltagserleichterung. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, für Kinderzimmer oder als kleine Lichtinseln in dunklen Fluren. Und mit der richtigen Dosis Ironie auch für Tante Hedi: „Damit du diesmal nicht das Tischset flambierst.“

In diesem Sinne – mit Leuchtkraft voran! Eure Dörte

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