Duftmemory … Riech‘ mal! …

Duftmemory … Riech‘ mal! … Duftmemory … Riech‘ mal! … Duftmemory … Riech‘ mal! …

Ich bin ja eine ZKP – eine zertifizierte Kräuterpädagogin – oh, du Land der Titel und Anreden. Eigentlich wäre ich ja gerne die Frau Hofrätin oder die Frau Doktor, aber für die Hofrätin muss man nichts machen und bezüglich der Frau Doktor hat mir der Mann einen Strich durch die Rechnung gemacht ;-). Ich finde Titel im Allgemeinen affig und ich lege bei mir selbst weder Wert auf den Magister noch auf den ZKP. Naja, geschenkt habe ich sie auch nicht bekommen und ich führe sie nur mit, wenn ich dadurch einen Vorteil habe. Im allgemeinen reagiere ich sowieso nur auf Uli – nicht einmal auf meinen Nachnamen.

So, jetzt habe ich im Rahmen meiner Abschussarbeit für den Kräuterpädagogen ein Programm für Kinder entwickelt – Gänsezahn und Löwenblümchen – das in erster Linie, das Bewußtsein für die Natur und Umwelt stärken soll und es soll auch alle Sinne ansprechen: also Riechen, Fühlen, Schmecken, Hören, Sehen – ein Sinneswahrnehmungsspiel davon ist „Riech‘ mal“ sozusagen ein Duftmemory. Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie geschult die Sinne der Kinder sind und wie verkümmert sie bei Erwachsenen sind. Mittlerweile bin ich ja schon dazu übergegangen die Kinderspiele in die Erwachsenenveranstaltungen einzubauen – höchst amüsant.

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So macht man das:

1...

Aus dem Stoff schneidet man sich Rechtecke zu, die der Länge nach gefaltet werden und näht die Längsseiten zusammen, dann auf rechts drehen und fertig ist der erste Sack. Alternativ kann man auch kleine Säckchen kaufen oder die selbstbefüllbaren Teebeutel nehmen. In jeweils zwei Sackerln werden dann die gleichen Kräuter gefüllt – einige Kräuter lassen sich im getrockneten Zustand etwas schwerer unterscheiden, deswegen schreibe ich immer kleine Zettel für die Auflösung, für die ganz Kleinen male ich dann noch das Kraut dazu. Nun werden alle Säckchen zugebunden und gemischt und das Spiel kann starten: Es wird geschnüffelt und gerochen und am Ende sollen die richtigen Paare gefunden werden.

Bei größeren Gruppen nehme ich noch gerne die entsprechenden frischen Pflanzen dazu und lass‘ die Sackerln dann zuteilen.





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