Süßholzraspel

Süßholzraspel

Vielleicht liegt es an meiner wundgeschnäuzten Nase, deren Oberflächenbeschaffenheit wohl mittlerweile jeder Parmesanreibe die Show stehlen würde. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass mich ein Artikel aus der neuen Handmade Kultur (danke, liebe Handmade KulturistInnen! ;-) ) zu diesem Werkstück angestiftet hat: Severija Inčirauskaitė-Kriaunevičienė bestickt alles, was niet- und nagelfest ist: Autotüren, Gieskannen, Siebschöpfer, etc. Kein Wunder also, dass sich auf meinem gestrigen Bummel im Second Hand Geschäft dieses Küchengerät in meinen Einkaufkorb verirrt hat. Und da ich auf Wortspiele stehe, wird damit natürlich kräftig Süßholz geraspelt.
Noch weiß ich nicht ganz genau, was ich aus diesem Ding machen werde. Vielleicht eine Vase (mit einem Glasgefäß in der Mitte) oder einen Behälter für Stifte…wer eine gute Idee hat, darf sie mir gerne posten (http://da-schauher.blogspot.com/2012/04/das-auge-isst-mit.html) ;-)

Jedenfalls dachte ich mir: Das wäre doch vielleicht ein Kalenderblatt für den valentinstäglichen Februar – wäre immerhin ein Gegenpol zum Kitsch-Kommerz dieses Tages ;-)
Und das beste daran: Wenn es nicht klappt mit der Liebe, kann man den Schriftzug wieder auftrennen und ihn durch „Reiberei“ ersetzen. Oder einfach ganz viel Parmesan über die Frust-Spaghetti reiben.






4 Kommentare
  1. bei „Reiberei“ ist deine tolle idee auf die nachmachliste gelandet – absolut cool

    übrigens gibt ja aoch elektrische teelichter/kerzen

  2. Supercool!
    Ich würde das Kunstwerk beleuchten!
    Lichterkette, LED-Lampe/Teelicht….
    Herzliche Grüße
    Chriss

    • Mhm, mit dem Gedanken hab ich auch schon gespielt…ich hab nur Angst, dass es den Wollfäden (das Innenleben von der Stickerei gibts ja auch noch…) ein bissl zu heiß wird da drinnen…nicht dass ich die Bude abfackle… ;-)

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