Ein Köfferchen voll Glück

  • 10.05.2016 von undiversell
  • Kategorien ,
  • Fähigkeiten: Mäßig
  • Kosten:
  • Dauer: etwa 3 Stunden
  • Stichwörter: , , ,
Ein Köfferchen voll Glück

In der Winterausgabe der Handmade Kultur war das „Koffertäschchen Anni“ als Schnittmuster mit Anleitung zu finden. Ach, wie bezaubernd ich das fand, besonders die Variante aus grauem Wollfilz hatte es mir angetan. Eine Buttinette-Bestellung war eh am Start und so war das Grundmaterial, der Wollfilz und der Tornisterverschluss bald da. Dann hat es noch ein Weilchen gedauert, bis ich wusste, für wen ich das Täschchen nähen wollte. Dieses Wochenende war es dann so weit.



Dieses Material benötigst du:
  • 1 Paar Knöpfe,
  • Tornisterverschluß,
  • Wollfilz

Diese Werkzeuge brauchst du:
  • 1 Häkelnadel Nr. 3,
  • Cutter,
  • Nähgarn,
  • Schere,
  • Schneidmatte
So macht man das:

1Ausschneiden

Ich habe die Schnittteile (es sind nur 3!) mit der Schere und dem Cutter ausgeschnitten. Gerade die langen Strecken machten sich mit dem Cutter besser als mit der Schere. Um die Kurve ging es dann besser mit der Schere.

2Nähen

Die Nähte sollten zu sehen seien und sind daher in einem Naturton gehalten. Ein bisschen Respekt hatte ich vor dem Nähen des 4 mm starken Filzes. Es ging aber doch ganz gut.

3Henkel befestigen

Die Henkel sollen laut Anleitung angenäht werden oder mit Lochnieten befestigt werden. Drei Lagen Filz hätte ich gar nicht unter meinen Nähfuß bekommen und Lochnieten hatte ich auch nicht im Haus. Daher habe ich den Henkel mit zwei süßen Knöpfen an der Tasche befestigt.

4Glückspilz häkeln und auf die Tasche nähen

Mit der Dekoration des Täschchens habe ich mich sehr schwer getan. Auf jeden Fall sollte noch etwas darauf. Egal ob Applikation, Buchstabenwürfel, Gehäkeltes, ich hatte tausend Ideen, aber keine reifte zu „Genau, dass mache ich!“ Am liebsten wollte ich eine Personalisierung des Täschchens mit Namen oder Anfangsbuchstaben der zu Beschenkenden. Aber es war alles nicht das Richtige und so viel Platz war auch nicht auf dem Täschchen. Ein Glückspilz fand ich immer noch am besten und so fing ich einfach an, einen als Applikation zu häkeln. Glück kann man immer gebrauchen und so wuchs das Pilzchen unter meinen Fingern.
Der Pilz besteht aus 2 gleichen Dreiecken (ein rotes und ein weißes) Baumwollgarn, die beide in der Mitte angefangen werden. Gehäkelt habe ich mit der 3er Nadel. Hier die Anleitung für ein Dreieck:
1. Rd: 1 LM, 5 fM in einen magischen Ring, mit KM Runde schließen
2. Rd: Maschen verdoppeln, 1 LM, 11 fM, KM
3. Rd: 1 LM, 2 fM in die erste Masche häkeln, 3 fM, 3 fM in eine Masche häkeln,insgesamt 3 Mal wiederholen, KM, 18 fM
4.Rd: 1 LM, in die nächste Masche 3 fM, 5 fM, 3 fM in eine Masche häkeln,insgesamt 3 Mal wiederholen, KM, 24 fM
Bei dem weißen Dreieck den Faden lang genug lassen und damit die beiden Dreiecke zu einem Pilz vernähen. Weiße Punkte auf den Pilz nähen und mit einem Rest grün noch ein bisschen Gras auf das untere Ende des Pilzes nähen. Alle Fäden vernähen. Ich hatte die glorreiche Idee, den Pilz mit Vliesofix raufzubügeln. Das klappte leider gar nicht. Der Pilz hielt überhaupt nicht. Also habe ich die Nähnadel geschwungen und mit grauem Nähgarn den Pilz so angenäht, dass auf der Rückseite keine Fäden zu sehen waren, fast so wie bei einer Saumnaht. Natürlich habe ich auch vorn versucht, das graue Nähgarn möglichst unsichtbar zu nähen.Das klappte ganz gut.

5Fertig ist das Köfferchen voll Glück!





Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.