Langeweile im Kleiderschrank? So gestaltest Du individuelle Shirts mit Lederapplikationen…

Langeweile im Kleiderschrank? So gestaltest Du individuelle Shirts mit Lederapplikationen...

DIY: Shirt mit Lederapplikation in Herzform

Lederapplikationen auf Kleidung sind gerade ziemlich “in”, meist sind die betreffenden Kleidungsstücke jedoch recht teuer.

Daher will ich euch heute mal zeigen, wie ihr recht einfach und zudem günstig eher langweilige Shirts zu einem richtigen Hingucker machen könnt.

Die Photostrecke zu den einzelnen Arbeitsschritten findet ihr in meinem Blog unter http://blog.ideentanz.com/.

1. Was ihr braucht
– ein Shirt aus einem eher festen Stoff, im Idealfall ohne Stretch, denn dann ist die spätere Verarbeitung deutlich einfacher
– ein etwa A4-großes Stück Leder (Lederreste entsprechender Größe gibt es günstig im Internet zu kaufen, beispielsweise bei E-Bay oder natürlich DaWanda aber auch in gut sortierten Bastelläden)
– eine scharfe Schere oder einen Rollschneider (für Textilien)
– ein A4 Blatt und Bleistift
– Textilkleber oder Kontaktkleber (funktioniert mindestens genauso gut, ist aber günstiger)
– und natürlich eine Nähmaschine (eine Lage Leder sollte auch eine haushaltsübliche Nähmaschine ohne Weiteres bewältigt bekommen)

2. Schablone vorzeichnen
Zunächst müsst ihr das Motiv auswählen und eine Vorzeichnung anfertigen, die später auf das Leder übertragen wird.
Ich habe mich in diesem Fall für ein Herz als Motiv entschieden. Der Phantasie sind jedoch keine Grenzen gesetzt. Ihr solltet allerdings am Anfang darauf achten, ein Motiv zu wählen, das nicht zu filigran ist. Solltet ihr euch (wie ich) für ein symmetrisches Motiv entscheiden, so könnt ihr euch das Vorzeichnen erleichtern, indem ihr das A4-Batt ein mal in der Mitte faltet und dann nur das halbe Motiv aufzeichnet.

3. Schablone ausschneiden

4. Motiv auf Leder übertragen
Mithilfe der angefertigten Schablone kann nun das Motiv auf die Rückseite des Leders übertragen werden: Einfach drum herum Zeichnen. Selbst wenn man abrutscht, ist das auf dieser Seite des Leders nicht schlimm, denn sie wird später ohnehin auf dem Shirt aufliegen.

5. Motiv aus dem Leder ausschneiden
Nun kann das Motiv ausgeschnitten werden. Ich benutze hierzu in der Regel einen Rollschneider (die Anschaffung lohnt allerdings nur, wenn man regelmäßig mit Stoff oder Leder arbeitet – in diesem Fall ist er jedoch Gold wert!), eine scharfe Schere tut aber es auch.

6. Applikation mit Ziernähten versehen
Dieser Arbeitsschritt ist nicht zwingend nötig, ich persönlich finde ein paar spiralförmig verlaufende Ziernähte jedoch schön. Hierzu setzt ihr am besten am Rand der Applikation an und arbeitet euch zur Mitte hin.

7. Applikation auf dem Shirt fixieren
Leder kann man zwar theoretisch – wie Stoff – mit Stecknadeln vor dem Nähen fixieren, ich kann jedoch nur dringend davon abraten! Denn während man einem Stoffstück die Einstiche später nicht mehr ansieht, wird man sie im Leder immer sehen.
Daher ist es besser zur Fixierung auf Kleber zurückzugreifen. Insbesondere die Ränder der Applikation sollten möglichst gleichmäßig mit Kleber eingestrichen werden. Vorsicht: Wenn ihr zu viel Kleber auftragt, wird er später an den Rändern raus laufen… und leider ist Textil- oder auch Kontaktkleber im Nachhinein kaum mehr zu entfernen.

8. Applikation aufnähen
Nun kann die Applikation ringsherum mit dem Shirt vernäht werden und schon ist das gute Stück fertig!
Viel Spaß damit!



Dieses Material benötigst du:
  • Leder,
  • Shirt,
  • Stoff

Diese Werkzeuge brauchst du:
  • Kleber,
  • Nähmaschine,
  • Papier,
  • Schere,
  • Stift




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