Bemalte Schoko-Cookies

Bemalte Schoko-Cookies



Dieses Material benötigst du:
  • 1 Bio-Ei,
  • 1 TL Weinstein-Backpulver,
  • 200 g feinster Zucker,
  • 200 g weiche Butter,
  • 350 g Mehl (gesiebt) + Mehl zum Ausrollen,
  • 50 g echtes Kakaopulver,
  • Glasur:

Diese Werkzeuge brauchst du:
  • Ausstechformen,
  • Backpapier oder Dauerbackfolie,
  • Einweg-Spritztüten,
  • eventuell Teighölzer,
  • Frischhaltefolie,
  • Lebensmittelfarbe,
  • Rollholz,
  • Zahnstocher
So macht man das:

1Schoko-Cookies und Eiweißglasur für ca. 25 mittelgroße Kekse

Butter, Zucker und Kakaopulver mit dem Handmixer rühren, bis die Mischung cremig ist.
Nicht zu schaumig rühren, sonst dehnt sich der Teig beim Backen zu sehr aus.

Das Ei mit der Gabel verquirlen und unterrühren. Mehl mit dem Backpulver dazu sieben und mit den Knethaken unter die Butter/Zucker/Kakaomasse rühren bis sich der Teig von der Schüsselwand löst. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, ca. 5 mm dick ausrollen und die gewünschten Formen ausstechen. Die Plätzchen auf das mit Backpapier, oder besser mit Dauerbackfolie, ausgelegten Backblech legen und 30 Minuten kühl stellen*.

Backofen auf 180° C vorheizen und die Cookies je nach Größe 6 bis 10 Minuten backen. Auf dem Kuchengitter abkühlen lassen. In Alufolie eingewickelt und kühl und trocken gelagert sind sie ca. 1 Monat haltbar.

* TIPP: Ich friere meine Cookies nach dem Ausstechen ein. So kann ich sie portionsweise entnehmen, kurz auftauen und dann nach Bedarf backen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie so beim Backen ihre Form behalten und
nicht zu sehr auseinander gehen.


2Eiweiß-Glasur

4 Eiweiß (Gr. L), leicht verquirlt
1 kg Puderzucker, gesiebt
Zitronensaft (1/2 bis 1 Bio-Zitrone)

Puderzucker sieben, Eiweiß locker mit der Gabel verquirlen und Zitrone auspressen.

Mit dem Handmixer oder in der Küchenmaschine das verquirlte Eiweiß zu dem gesiebten Puderzucker geben und ca. 7 Minuten schlagen (Gerät nicht zu hoch einstellen, damit man nicht zu viel Luft einarbeitet). Einige Spritzer Zitronensaft dazu geben. Ist die Masse noch zu trocken und pudrig, etwas mehr Zitronensaft oder einige tropfen Wasser dazu geben. Die Masse sollte sämig glatt, aber nicht zu feucht aussehen und nicht zu flüssig sein.

Die Eiweißglasur ca. 5 Minuten weiterrühren bis sie steife Spitzen zeigt.

In Plastikbehälter füllen, sofort verschließen und im Kühlschrank aufbewahren (max. 2-3 Tage). Wird die Glasur während der Lagerung zu fest, nochmals auf niedrigster Stufe durchrühren. Wichtig: Bei jeder Entnahme den Behälter SOFORT wieder fest verschließen, da die Glasur ganz schnell hart und damit zur Verarbeitung unbrauchbar wird.

Für meine Cookies verwende ich die Glasur in zwei Konsistenzen:

Eine festere (so wie sie oben beschrieben wird, plus ein paar Tropfen Wasser) um die Konturen** der Cookies zu spritzen, eine flüssige um Flächen auszumalen. Die flüssige Konsistenz ist dann richtig, wenn die Masse zwar vom Löffel tropft aber nicht zu wässrig ist.

Zum Verdünnen verwende ich Pipettenfläschchen aus der Apotheke, in die ich stilles Mineralwasser fülle.

Zum Spritzen der Konturen verwende ich Einweg-Spritzbeutel, zum Ausfüllen der Flächen Spritzflaschen (im Fach- oder Onlinehandel erhältlich).

Zum Färben verwende ich flüssige und pastöse Lebensmittelfarben. Für den Anfang halte ich Farbpasten für besser, da sie die Konsistenz der Glasur kaum verändern. Zur Entnahme immer ein frisches Zahnstocher-Hölzchen nehmen und vorsichtig dosieren, da die Farbpasten sehr ergiebig sind und relativ stark färben.

Alle Farben lassen sich wunderbar mit einander mischen und das tolle: Sie waschen sich wunderbar wieder heraus – sollte mal etwas daneben gehen.

** TIPP: Um locker zu werden oder um zu prüfen, ob die Glasur die richtige Konsistenz hat, kann man prima auf einem Pappteller üben.





3 Kommentare
  1. Willst du mal meine Hasen sehen :), die sind auch keksig, mit Zironenglasur und machen Hoppla!

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