Häkelnadel aus dem Wald

Häkelnadel aus dem Wald

Ewig schon wollte ich eine richtig dicke Häkelnadel – aber mir ist nirgendwo eine begegnet.

Warum also nicht einfach eine selber machen? Material hatte ich zu Hause – schließlich schleppen mir meine Töchter jeden Tag neue Stöcke an. Einen davon habe ich jetzt in eine Häkelnadel umgewandelt. Ich hoffe es fällt den Mädels nicht auf, dass ein Stock aus der Sammlung fehlt.

Als gelernte Tischlerin ist mir der Umgang mit dem Material vertraut, also schnell noch mal bei einer kleinen Häkelnadel abgeguckt und ran an das Schnitzmesser. Und das Ergebnis funktioniert! Gut, ich habe es noch nicht ganz entrindet und ein bisschen Schleifen wäre auch noch gut, aber das kann ich ja später noch machen.



Dieses Material benötigst du:
  • Holz

Diese Werkzeuge brauchst du:
  • Schleifpapier,
  • Schnitzmesser
So macht man das:

1Stock aussuchen

OK - wie dick soll deine Häkelnadel werden? Such einfach einen Stock in der passenden Stärke.

2Spitze schnitzen

Am besten entfernst du ein Stück von der Rinde. Nimm dir dann eine Häkelnadel aus deiner Sammlung, schau dir die Spitze gut an und arbeite sie an deinem Holzstock nach. Ich habe den Stock zunächst angespitzt, dann eine Kerbe in den Stock geschnitzt und anschließend alles etwas abgerundet.

3Häkelnadel glätten

Nimm dir ein Stück Schleifpapier und glätte die Häkelnadel. Wenn alle Späne und scharfen Kanten beseitigt sind, ist die Natur-Häkelnadel bereit für den ersten Häkeleinsatz!





7 Kommentare
  1. Superklasse!!! Vielen Dank für diese tolle ANleitung, die probier ich auf alle Fälle mal aus!
    Und herzlichen Glückwunsch zum Gewinn!

  2. Liebe „knobz“, du bist eine unserer Gewinnerinnen der Aktion: Wir suchen deine DIY-Idee! :-) HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Wohin soll das HANDMADE Kultur Abo gehen? Ab welcher Ausgabe? Infos bitte an: nhoencke@handmadekultur.de

  3. Entrinden muss auch nicht immer sein, aber schleifen hilft schon mächtig! mit Olivenöl einreiben und polieren empfehle ich noch. Wenns dann immer noch nicht klappt: s. o (danke, Svenja,) oder hier:

  4. Hab´ ich auch schon probiert. Und für alle, die es nicht so gut hinbekommen, hier ein super Tipp:

  5. Großartig! Ich benutze meine dicken Bambunsnadeln schon deutlich lieber als die grellbunten Alu- oder Plastiknadeln, aber deine selbstgemachte gefällt mir noch besser! Ich glaub ich mach mich mal auf die suche nach einem Messer, das sichzum Schnitzen eignet ;-)

  6. Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Ein guter Tipp für alle zukünftigen Zpagetti (ob nun selbst oder fremd gerissen)-Häkelanten.

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