Ein nettes Spiel für unsere Kleinen ganz schnell selbstgemacht.
Was ihr braucht ist etwas Stoff, eine Nähmaschine und ein bisschen Füllstoff – schon gehts los.
Ich habe 20 Säckchen genäht – in jewels 2en steckt der gleiche Inhalt. Gespielt wird wie normales Memory, aber nicht mit den Augen sondern mit dem Tastsinn. Alle Säckchen liegen auf dem Tisch, wer dran ist, nimmt sich zwei und ertastet, ob sie gleichen Inhalts sind. Sind sie’s, werden sie behalten, sind sie’s nicht kommen sie zurück auf den Tisch. Wer am Ende die meisten Säckchen hat, hat gewonnen.
Das ganze eignet sich übrigens super als Geschenk für ein bspw. 3-jähriges Kind.
Viel Spass
Das brauchst du
Material
- kreative Füllungenn
- Stoff
Werkzeug
- Hände
- Nähgarn
- Nähmaschine
So geht’s
Füllungen zusammen suchen
Für dieses Memory habe ich folgende Füllungen verwendet: Pistazienschalen, Kieselsteine ( bspw. alte Dekosteine), Äste, Watte, Kienäpfel, Draht, Wolle, Reis, Rinde (Rindenmulch) und Kirschkerne. Seid kreativ und sucht Euch ein paar leichte und schwierige Füllungen zusammen.
Rechtecke zuschneiden
Sucht Euch einen hübschen Stoff. Ich hab einen Canvas von Kokka genommen. Der war hübsch und ist auch schön fest. Je nach Inhalt würde ich Euch von zu feinen Stoffen abraten.
20 Rechtecke in Eurer Wunschgröße - ich hab 10x20 geschnitten. Die Säckchen werden dann nicht ganz quadratisch, aber so ließ es sich einfacher anzeichnen. Wer möchte investiert mehr Gehirnschmalz und Stoff ;)
Auf Rechts Falten
Stoff auf rechts falten...
Nähen
2 Seiten zunähen und wer mag die Kanten versäubern
Wenden
Die Säckchen wenden.
und los gehts
Wenn Ihr die 20 Säckchen fertig habt, dann könnt Ihr füllen.
Zunähen
Jetzt das ganze zunähen. Der Einfachheit halber hab ich mit der Maschine von rechts abgesteppt. Man kann natürlich auch per Hand unsichtbar zunnähen (Matratzenstich).
FERTIG
Wenn ihr die 20 Säckchen voll habt, dann seid ihr fertig und könnt anfangen zu spielen.
VIEL SPASS!!!










Wirklich eine klasse Idee und interessante Umsetzung. Mein Mann und ich haben kürzlich ein Fühlmemory nachgebaut, wobei uns ( und hier insbesondere meinem Mann das Arbeiten mit Holz ) das Herstellen fast mehr Spaß gemacht hat, als den Kindern das Spielen selbst ;o)
ja genau… ich hab übrigens über weitere Füllungen nachgedacht. Manche sind wirklich schwer:
Pfirsich-/Pflaumenkerne, Dinkel, Heu oder etwas übriggebliebenes Ostergras, Bratschlauch (knistert schön), Nadeln (vom Baum), Schrauben/Muttern (keine Holzschrauben, die sind zu spitz), Nudeln (z.B. die runden Suppennudeln, die sind nicht so brüchig), Eicheln, Haselnüsse, Kastanien, Dübel, Äste (in verschiedenen Stärken), Astscheiben, Kaffeebohnen, Linsen, etc…. wer weiß mehr?
Bei den Großen muss man fiese kleine Nüsschen nehmen ;)
Ein Fühl-Memory, wie lehrreich! Bestimmt nicht nur für die Kleinen. Achtung! Für die Großen müssten die Säckchen aber alle gleich aussehen, sonst wird wird bestimmt geschummelt!
Hallo Anni, danke für Deinen Kommentar. Klar die Großen sehen natürlich von außen, ob ein dicker Kienapfel drinsteckt. Auch die Füllwatte erkennt man von außen.
Der Stoff bestand aus verschieden farbigen Quadraten und die sind natürlich nicht sortiert gewesen ;) Zwei Säckchen gleichen Inhalts sehen nicht gleich aus – darauf hab ich geachtet. Man kann natürlich einen gleichmäßig gemusterten Stoff nehmen…