Hefeschnecken einmal anders


Meine Hefeteigkuchen oder Brote entwickeln sich immer zu wahren Monstern und gerade die Schnecken verlieren dann oft ihre schöne Form. Mit meinen neuen Souffléförmchen habe ich es jetzt mal versucht, den Teig in Form zu halten. Da ich die Schnecken am gleichen Tag wie meine Schokoladenhimbeercupcakes gebacken hatte, wurden einfach ein paar mehr Himbeeren aufgetaut und auch für diese Schnecken als Füllung verwendet. Einen Einkaufszettel mit allen erforderlichen Zutaten findet ihr am Ende des Rezeptes. Ich habe ihn als PDF-Datei erstellt, so dass ihr ihn ausdrucken und zum Einkaufen mitnehmen könnt.
Meinen Hefeteig stelle ich wie folgt her: Alle Zutaten(unbedingt alle zimmerwarm) außer der Butter und der Milch in eine Rührschüssel geben. Nun die Milch mit den Knethaken des Handrührgerätes unterkneten. Dabei nur so viel Milch zugeben, dass der Teig einen zähen Klumpen ergibt, der sich von der Schüssel löst. Zum Schluss die geschmolzene, etwas abgekühlte, Butter langsam unterkneten. Der Teig wird dadurch ganz geschmeidig und erhält eine seidig glänzende Oberfläche. Ich nehme den Teig dann immer aus der Schüssel und knete ihn noch einmal kurz mit der Hand. Wenn er nicht an den Fingern kleben bleibt und trotzdem weich ist, hat er genau die richtige Konsistenz. Nun muss er ungefähr 15-20 Minuten ruhen, um aufgehen zu können.
Für die Füllung püriere und zuckere ich die Himbeeren. Wenn sie zu saftig sind rühre ich vorsichtshalber noch ein wenig Dr. Oetker Früchtefix darunter. Den Quark mische ich mit Schmand und Zucker. Wenn vorhanden gebe ich auch schon mal einen Spritzer Zitronensaft dazu. Den verwende ich auch gerne für den Puderzuckerguss.
Die weitere Verarbeitung des Teiges zu Schnecken kann man gut auf den Fotos erkennen. Den Rand der langen Seite pinsele ich immer mit etwas Milch ein, damit die Rolle besser hält. Die Schnecken habe ich dann bei 180°C im Backofen (Ober-/Unterhitze) ungefähr 20-25 Min. gebacken bis sie an der Oberfläche goldbraun waren.
Einkaufszettel






Ein Kommentar
  1. liest sich gut, und gleich die zutatenliste als pdf-datei geschrieben – sehr vorausschauend!
    verrate mir noch, welchen durchmesser diene förmchen haben.
    danke dir
    conny

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