Kleidung mit Charakter: 10 Tipps für DIY Upcycling


Eine neue Naht hier, ein abgetrennter Ärmel da, dann einmal wenden und verknoten – beim Fashion Upcycling ist alles erlaubt. Materialien, die scheinbar nutzlos oder bestenfalls für den Müll geeignet sind, werden hier zu Neuem verarbeitet. Die perfekte Methode für alle Kleidungsstücke, die zu klein geworden sind oder nicht mehr dem Geschmack entsprechen. Klingt aufwendig und kompliziert? Mit diesen 10 Tipps wird das Upcycling zum Kinderspiel:

 

  1. Sei kreativ!

Die Grundregel des Upcyclings: Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Du liebst Pailletten? Dann schnell ein paar auf die alte Jeans geklebt und fertig ist das schicke Einzelstück.

 

  1. Bau dir deinen Werkzeugkasten

Für deine ersten DIY-Projekte sind Nadeln, Nähgarn und ein Maßband unentbehrlich. Wenn du zum Profi werden möchtest, kannst du über die Anschaffung einer Nähmaschine, einer Stoffschere und einer Schneiderkreide nachdenken. Auch ein Nahttrenner ist ein praktischer Helfer.

 

  1. Geht nicht, gibt’s nicht!

Das Lieblingsoberteil ist zu kurz geworden und die schöne Hose verschlissen? Auch reparaturbedürftige Kleidung kann gerettet werden: Bei einem T-Shirt mit ausgeleiertem Kragen oder Löchern am Ärmel, einfach den unteren Teil abschneiden und an das zu kurze Oberteil anbringen.

 

  1. Gegensätze ziehen sich an

Nicht nur der Mix von Materialien ist ein echter Hingucker, sondern auch die Verwendung gegensätzlicher Techniken. Eine Jeans zuerst löchern und dann flicken? Aber klar! Einfach mit einer Rasierklinge ein natürlich wirkendes Loch erzeugen und dieses mit einem Stoff deiner Wahl flicken. Wie wäre es zum Beispiel mit Spitze?

 

  1. Nicht kaufen, sondern selbermachen

Jedem neuen Trend zu folgen, kostet nicht nur Nerven, sondern vor allem Geld. Mit Upcycling können viele angesagte Schnitte ganz leicht selbst umgesetzt werden: Statement-Ärmel in Trompetenform oder mit Rüschen lassen sich aus jeder schlichten Bluse zaubern.

 

  1. Nieten, Quasten und Pailletten

Verzieren geht immer: Jedes einfache Kleidungsstück kann durch kleine Deko-Elemente aufgewertet werden. Von Fransenborten bis hin zu Plüsch- und Perlenapplikationen ist alles erlaubt, was Spaß macht.

 

  1. Vergrößern und Verkleinern

Zu klein gewordene Kleidung kann durch das Einsetzen von Stoff vergrößert oder verlängert werden. Auch das Verkleinern ist kein Problem; so wird aus einem weiten Shirt schnell ein enganliegendes Top.

 

  1. Resteverwertung

Zero-Waste ist nicht nur eine tolle Upcycling-Methode, sondern auch gut für die Umwelt. Hierbei werden Reste, die beim Zuschnitt von Kleidung anfallen, gesammelt und wiederverwertet. Im Prinzip lassen sich alle Kleinigkeiten erneut verwenden.

 

  1. Patchwork

Zero-Waste geht Hand in Hand mit Patchwork: Reste aller Art und Form werden neu zusammengesetzt, um ein großes Muster zu erstellen. Besonders schön wirken Tücher und Schals im Patchwork-Stil.

 

  1. YouTube, Pinterest, Google & Co

Anleitungen und Inspiration gibt es überall im Internet. Auf dem Blog diymode.de oder auf Instagram über #upcyclingfashion findest du eine umfangreiche Ideen-Sammlung. Pinterest eignet sich wunderbar, um deine eigenen Lieblingsideen zu sammeln.

Wer noch nach ein paar mehr Anregungen zum Thema DIY bei Kleidung sucht, kann ja mal im Ratgeber Fashion-DIY – Upcycling schnökern.



Dieses Material benötigst du:
  • Stoffreste

Diese Werkzeuge brauchst du:
  • Faden,
  • Maßband,
  • Nadel,
  • Schere,
  • Stoff




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