Samenbomben: Graffiti für die Wiese

  • 14.09.2014 von HANDMADE Kultur
  • Kategorie:
  • Fähigkeiten: Sehr einfach
  • Kosten:
  • Dauer: eine Stunde
  • Stichwörter: , ,
Samenbomben: Graffiti für die Wiese Samenbomben: Graffiti für die Wiese

Matschen ist bei den Kleinen schwer angesagt. Wenn daraus etwas Schönes werden soll, formt man am besten Samenbomben. Die kleinen Erdbälle haben’s nämlich in sich: Sie machen trostloses Grau bunt!

Fotos und Anleitung: Caro Hosmann



Dieses Material benötigst du:
  • allerhand Schüsseln,
  • Eierkartons zum Trocknen,
  • Lehmpulver oder Lehmziegel,
  • torffreie Erde (z. B. Komposterde),
  • verschiedene Samen oder Samenmischungen
So macht man das:

1Samen auswählen

Schmetterlingstraum
- Mohnblume
- Kornblume
- Margeriten
- Dost
- Witwenblume
- Flockenblume
- Wiesenkerbel

Bienenparadies
- Sonnenhut
- Astern
- Mädchenauge
- Schmuckkörbchen
- Studentenblume
- Löwenzahn

Blumenwiese
- Jänseblümchen
- Kornblume
- Ringelblume
- Hornklee
- Margeriten
- Platterbse
- Klatschmohn

Waldwiese
- Vergissmeinnicht
- Akelei
- Jlockenblume
- Waldweidenröschen

2Samen mischen

3Wasser

Lehmpulver oder zerkleinerten Lehmziegel mit Wasser anmischen.

4Erde

Samen mit Erde vermischen und umrühren.

5Lehm

Weiche Lehmmasse unter Samenerde mischen. HINWEIS: Wenn der Brei zu nass ist, Erde hinzugeben; wenn er zu trocken ist, mehr Lehm untermischen.

6Formen

Kleine Kugeln formen.

7Trocknen

Erdbälle, z.B. in Eierkartons, trocknen lassen.

8Aufräumen

9Aufstellen

Wenn die Samenbomben trocken sind, könnt ihr sie jetzt, z.B. auf dem Weg zur Schule, »verteilen«. Achtet dabei auf den richtigen Standort: Ist es dort sonnig oder schattig? Wo wachsen eure Pflanzen am besten? In Naturschutzgebiete dürft ihr eure Samenbomben nicht auswerfen. Und auf Privatgrundstücken müsst ihr eigentlich um Erlaubnis fragen. Im eigenen Garten fällt zwar der "Grau-Bunt-Effekt" weg, aber dafür könnt ihr genau beobachten, was aus euren Seedballs, so wie sie im Englischen heißen, wird. Viel Spaß beim Matschen mit Köpfchen!

10Warten

und eventuell gießen

11Die Macherin

Caroline Hosmann und ihre zwölf »Naturkinder« (drei davon sind ihre eigenen) freuen sich, dass draußen jetzt wieder alles wächst und gedeiht. Zwar sind die "Naturkinder" auch in den kalten Monaten aktiv, aber am liebsten sind sie doch unter freiem Himmel. Mehr über ihre Unternehmungen sowie viele Ideen, Rezepte und Aktionen für jede Jahreszeit findet ihr auf www.naturkinder.com.





Ein Kommentar
  1. das ist ja genial – guerilla-gardening schon für die Kleinsten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.