Arbeitstisch aus nur drei Teilen

Arbeitstisch aus nur drei Teilen

Für unsere Workshops brauchen wir immer flexible Arbeitstische, die man schnell wieder wegstellen kann, und die trotzdem irgendwie dekorativ aussehen. Aus diesem Anlass habe ich uns, speziell für die „Boesner-Workshops“, nun zwei verschieden hohe Arbeitstische aus jeweils nur drei Teilen gemacht.

Weil das so wunderbar einfach ist, möchte ich das gerne mit Euch teilen und vielleicht hat der/die ein oder andere ja Lust sich auch daran zu versuchen.
Mehr Info in meinem Blog



Dieses Material benötigst du:
  • ,
  • eine Tischplatte,
  • Farbe und diverse Gestaltungsmittel für die Oberflächen,
  • Schauben,
  • zwei "Galeriesäulen"

Diese Werkzeuge brauchst du:
So macht man das:

1Nur drei Teile

Zwei Säulen und eine Holzplatte .
Die beiden tragenden Säulen des Tisches sind die sogenannten "Galeriesockel" aus MDF, die es bei Boesner zu kaufen gibt.
Es gibt sie in vielen verschiedenen Maßen. Hierfür nehme ich die 30 x 30ger Breite, damit der Tisch gut steht.
Die jeweiligen Höhen sind 70 cm und 100 cm.
Die Tischplatte ist auch aus MDF-Material (kann man sich in jedem Baumarkt zuschneiden lassen).
In diesem Fall habe ich ein Maß von 200 cm x 60 cm gewählt mit einer Stärke von nur 15 mm (damit die Platte nicht so schwer wird und gut zu händeln ist).
Die Ecken der Tischplatte runde ich noch ab und schleife die Kanten.
Dann ist der Phantasie keine Grenze mehr gesetzt, denn Gestaltungsmöglichkeiten gibts unendlich viele.

2Viele Möglichkeiten der Gestaltung

Weil dies "nur" Arbeitstische werden, die sicher auch nachher noch reichlich Farbklekse abbekommen, habe ich hier nur eine relativ einfache Gestaltung in Siebdrucktechnik vorgenommen.
Plus ein paar Farblasuren und nochmal Siebdruck oben drauf.
Doppelt lackieren mit Acryllack und fertig sind die Oberflächen.

3Säulen platzieren

Um die richtige Position für die Beine zu finden, drehe ich die Arbeitsplatte um, und stelle die Säulen drauf.

4Leistenrand

In diesen Fall mache ich einfach nur einen Rand aus Leisten darum herum, damit die Säule einrasten kann und somit stabilisiert ist.

5Nicht anschrauben

Die Säule wird NICHT mit der Tischplatte verschraubt, damit man sie jederzeit abbauen kann.

6Nummerieren

Nummerieren ist besser, damit´s später immer passt, denn die Maße der Säulen variieren alle etwas.

7Schon fertig !!

Umdrehen, Platte auflegen und FERTISCH !!!!!

8Jetzt geht´s erst richtig los...

...denn dies werden nicht die letzten Tische sein, die ich auf diese Weise gemacht habe.
Das allerspannenste sind ja die unendlich vielen anderen Gestaltungsmöglichkeiten die mir schon
unter den Nägeln brennen :
Bemalen, beschreiben, mit diversen Materialien bespachteln und Strukturen aufbringen, Papiercollagen aufkleben, bedrucken, mit Mosaikfliesen bekleben, Löcher reinbohren, Türchen einbauen und so weiter und sofort......





Ein Kommentar
  1. toll und die säulen kann man dann noch als stelen für ausstellungsstückchen nehmen!

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