Rentier: rudolf mit der roten Nase


Na so was, ein Rentier. Eigentlich der gemeine Wattelch. Sieht aber nicht gemein aus, deshalb ein Helfer für das Santa Wattschwein. Natürlich gibt es auch hier eine Anleitung. So könnte dann die Weihnachtsdeko aussehen –> Übrigens Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind rein zufällig. Viel Spaß beim lesen

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Dieses Material benötigst du:
  • Augen,
  • etc.),
  • Knöpfe,
  • Minibärenstoff

Diese Werkzeuge brauchst du:
  • Das übliche Bärenmacherwerkzeug,
  • feine Nähnadel und Stopfholz.,
  • lange Puppennadel,
  • wie Zange
So macht man das:

1Rentier Rudolf mit der roten Nase

Und so wird das Rentier genäht:

Materialliste: Rudolf mit der roten Nase

Für das große Rentier, Schnittmuster hier in der Anlage:

Kaschmir braun 30 x 45 cm

Plus ein kleines Stück Kaschmir in einem hellen oder dunkleren Braunton für die Innenohren

Kaschmir hellbeige oder Sandfarben 10 x 20 cm

Plus ein kleines Stück Pfotenstoff oder Filz in rot

Augen 6 mm schwarz

Draht für die Beine, Geweih und den Körper

Rotes und grünes Häkelgarn

Häkelnadel Nr.2,5

Pappscheibe Hinterbein 4 Stück á 40 mm

Vorderbein 4 Stück á 25 mm

4 T-Splinte und Beilegscheiben

Glöckchen

Kleiner Kranz (Miss Daisy)

Knöpfe für die Beine

Füllmaterial: Hochbauschwatte (Fiberfill)

Das übliche Bärenmacherwerkzeug, wie Zange, lange Puppennadel, feine Nähnadel und Stopfholz.

Ich habe fast das komplette Rentier auf der Nähmaschine genäht. Nur die Nase habe ich mit der Hand genäht. Wenn ihr das Rentier mit der Nähmaschine nähen wollt, empfehle ich den Stoff doppelt zu legen und auf der Einzeichenlinie zu nähen.

2...

So mache ich das immer. Ich benutze dazu einen Reißverschlussfuß, dann kann ich die Linie besser erkennen.

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 3 cm

Zuschneiden:

Kaschmir hell:

Geweih 2 x gegengleich

Innenohren 2 x gegengleich

Schwanz 1 x

Mohair langflorig Kopfteil-Auflage 1 x

Kaschmir braun Körper 2 x gegengleich

Hinterbeine 4 x gegengleich

Vorderbeine 4 x gegengleich

Außenohren 2 x gegengleich

Schwanz 1 x

Wer auf der Nähmaschine nähen möchte, zeichnet entsprechend die Teile ein.

Also: 2 x Hinterbeine, 2 x Vorderbeine, 1 x Körper, 1 x Geweih;

Die kleinen Teile wie Schwanz und Ohren werden jeweils mit ihrem Gegenfarbton genäht.

Ein helles und ein dunkles Stück Stoff rechts auf rechts legen: 2 x Ohren und 1 x Schwanz einzeichnen.

Wer von Hand näht sollte mit einem kleinen Steppstich arbeiten.

Nähmaschine auf 1,5-2 einstelle

3...

Körper:

Auf der Nähmaschine alles nähen, die Stopföffnung und die Teile für die Abnäher bleiben offen.


Hand: Zuerst die Abnäher ausschneiden und nähen. Danach den Körper rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung nähen.

Beine:

Vorderbeine rechts auf rechts legen und nähen. Stopföffnung bleibt offen. Hinterbeine ebenso nähen

Ohren:

Ohren rechts auf rechts legen, ein helles und ein dunkles Ohrteil, bis auf die Stopföffnung nähen.

Geweih:

Bis auf die Stopföffnung nähen.

Alle Teile in der Naht mir einem Stopfholz oder ähnlichem glatt streichen. Die genähten Teile wenden. Die Nähte mit einer Zahnbürste ausbürsten.

Falls ihr das Rentier mir Pappscheiben, also mit den Gelenken arbeiten wollt, dann so. Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Die Beine sehr fest stopfen. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Wer die Knöpfe zum befestigen benutzen möchte, liest bitte die Anleitung für Minibären durch. Dort ist erklärt, wie man mittels Knopftechnik Arme und Beine befestigt.



Draht für Geweih, Körper und Beine biegen:

Ich habe einen dünnen Draht mit grün ummantelt genommen. Das geht ganz gut. Die Länge der Beine ausmessen und ca. 5 cm mehr als die doppelte Länge zuschneiden. Dasselbe gilt für den Körper.



So sieht der Draht für den Körper aus. Für die Beine wird der untere Teil, der hier ziemlich rund ist, schmaler geformt. Er muss ja in die Beine passen. Siehe Zeichnung

Der Draht für das Geweih wird wie eine Gabel mit zwei Zinken geformt.

Ich habe zweimal dasselbe Gabelstück geformt, damit ich den Draht besser in das Geweih schieben kann. Danach habe ich den Draht miteinander verbunden. Also die Gabel etwas länger formen, damit man die beiden Teile später zusammen drehen kann.

Bevor gestopft wird, müssen nun die Drahtteile in die jeweiligen Körper eingeschoben werden. Wer gerne mit Pappscheiben arbeiten möchte, sollte zuvor die Pappgelenke mit T-Splint in die Beine schieben.

Das geht so: Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Draht für das Bein einlegen. Das runde Teil wird oben über die Pappscheibe gelegt, das schmale Teil kommt in den Fuß.

Die Beine mittelfest stopfen. Sie sollten sich noch bewegen lassen, der Draht sollte nicht mehr zu spüren sein, oder nur ganz wenig. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Die Nase des Rentieres stopfen, danach den Draht für den Körper einschieben. Um den Draht herum den Körper mittelfest stopfen, man muss den Kopf noch bewegen können.

Augen einziehen:

Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Dieses Mal werden die Augen zum Hals hin eingezogen. Das ist der Punkt hinter der Rundung des Maules. So entsteht ein kleiner Skulptpunkt und das Gesicht wird ein wenig geformt. Nehmt einen stabilen langen Faden. Legt diesen doppelt. Fädelt auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) bis zur Halsrundung durchstechen. Faden anziehen und dicht neben der Ausstichstelle wieder zurückstechen und hinter das Auge wieder hervorkommen. Nehmt den Faden von der Nadel und teilt diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Zieht an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmt eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Zieht noch einmal, nun müsste es klappen. Verknotet den Faden hinter dem Auge. Nehmt nun eine lange Puppennadel und vernäht den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneidet den Rest des Fadens ab.

Rückennaht mit einem Matratzenstich schließen. Stopföffnungen an den Beinen ebenfalls mit einem Matratzenstich schließen, falls ihr das noch nicht gemacht haben solltet.

Geweih stopfen und montieren


Um den Draht herum das Geweih stopfen. Auch hier wieder nur mittelfest. Vorher die Drahtenden mit einander verbinden, damit keine losen Teile mehr vorhanden sind. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Das Geweih in Höhe der Abnäher auf den Kopf stecken und annähen. Hier könnt ihr ordentlich aufnähen, die Nähstellen verschwinden später unter den Haaren (Fellteil langer Mohair).

Ohren und Schwanz annähen

Ohren wenden und die untere Öffnung, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit einem Reihstich zusammennähen. Faden zusammenziehen und vernähen. Es entsteht eine Muschelform. Das Ohr wird vor das Geweih angenäht. Sie sind ebenfalls bei dem Abnäher zu montieren.

Nun die Haare aufnähen. Die schmale Seite, ist im Schnittmuster mit Stirn gekennzeichnet kommt nach vorne. Mit einer feinen kleinen Nadel und einem Matratzenstich fest nähen.Das Schwänzchen wird genauso gearbeitet wie die Ohren, danach am Hinterteil genau über dem Abnäher montiert. Geweih in Form biegen und weiter arbeiten.

Nase

Die Nase aus einer Pappscheibe 15-20mm aufzeichnen und als Nasenschablone ausschneiden, auf Kaschmir übertragen und zuschneiden, einmal ringsherum mit einem Reihstich einfassen, etwas zusammen ziehen und stopfen. Nach dem Stopfen, den Rest der Nase zusammen ziehen. Sieht aus wie eine runde Kugel. Nun wird das Teil auf die Schnauze gesteckt und mit einem kleinen Matratzenstich festgenäht. Vorher schauen, wie die Nase am besten aussieht.

Von Nasenende, Mitte Naht, mit schwarzen Stickgarn einen Faden nach unten sticken. Danach einmal von rechts nach links, Seiten, das Maul sticken.

Häkelgeschirr für das Rentier:

Hier kann ich keine genaue Anleitung schreiben, weil jeder anders näht und die Rentiere sehr unterschiedlich ausfallen können.

Wir beginnen mit einer Luftmaschenreihe in grün. Luftmaschen häkeln und an der Schnauze die Länge ausmessen. Danach eine Reihe feste Maschen in Rot häkeln.

Die Enden zusammennähen. Das runde Halfterteil über die Schnauze schieben und rechts und links ein wenig festnähen.

Wieder eine Luftmaschenreihe, diesmal in rot anschlagen und einmal um den Kopf herum ausmessen. Ihr messt von der Seite des Halfters, hinter dem Geweih vorbei, zur anderen Seite des Halfters die Luftmaschenkette aus. Danach eine Reihe feste MA in grün häkeln. Halfterseitenteile an das Schnauzenteil nähen, eventuelle mit kleinen Miniglöckchen oder Knöpfen verzieren.

Für das Halsgeschirr die Luftmaschenkette in Rot anschlagen und etwas länger ausmessen, als der Hals dick ist. Es soll etwas herunterhängen und wird später vorne zusammengenäht, allerdings liegen dann zwei Teile übereinander, so dass es wie ein Kragen wirkt. Sie Bild.

Reihe grün feste MA
Reihe rot feste MA

Das Halsgeschirr dem Rentier und vorne zusammen nähen. Dabei ein Glöckchen montieren.


Für den Bauch wird wieder eine Luftmaschenkette ausgemessen. Diesmal beginnen wir wieder in Rot.

Reihe grün
Reihe rot

Um den Bauch legen und zusammen nähen, dabei zwei Glöckchen montieren.


Wer hat kann einen Kranz von Daisy um das Geweih legen. Eine kleine Girlande kann man zu einem Kranz zusammen binden, oder wer total geschickt ist, holt sich dünne Haselzweige und bindet daraus ein kleines Kränzchen. Hier sind alle Möglichkeiten offen.

Ich wünsch viel Vergnügen mit dem kleinen Rentier Rudolf. Übrigens, ich habe das Rentier rauf und runter vergrößert, verkleinert, alles kein Problem. Zurzeit entsteht eines von 1 m Stockmaß, klappt auch, wenn auch ein wenig mühsam, was das stopfen angeht.

Winzig, um 50% verkleinert sehen die Rentiere total niedlich aus.

Einfach mal ausprobieren






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