Statement Schmuck aus Resin und Draht – Masterclass
Vor einigen Jahren habe ich die Kunstharz-Gießtechnik „Draht und Tape“ entdeckt und weiterentwickelt. Bei dieser Technik wird – eher unüblich – ohne eine Silikonform gearbeitet. Die Technik basiert auf dem Prinzip der „verlorenen Form“, wobei der formgebende Draht Teil des Gießlings wird. Sie ermöglicht die Herstellung dünner, hochglänzender Schmucksteine, die ohne nachträgliches Schleifen auskommen.
Neben der besonderen Optik „mit Rand“ ist die Technik auch deswegen so faszinierend, weil man bei den Formen frei ist und man größenunabhängig arbeiten kann. Ringe, Ketten, Armreifen und Ohrringe – alle nur erdenklichen Formteile lassen sich herstellen. Die Technik ist ungeheuer vielseitig und hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.
Im Laufe der Zeit habe ich die Umsetzung weiter und weiter verfeinert und viele Erkenntnisse zum optimalen Handling gesammelt. Diese möchte ich im heutigen Beitrag mit Dir teilen und die Arbeitsschritte vorstellen, die diese Kunstharz-Technik erfolgreich machen.
Alle Details findest Du auch auf meinem Blog ednamo.com.
Viel Spaß beim Nachmachen und bunte Grüße
Edna Mo
Das brauchst du
Material
- Aluminiumdraht
- Epoxidharz
- Harzfarbe
- Ohrstecker zum Ankleben
- Ösen
- Tape
Werkzeug
- Bastelzange
- Drahtschneider
- Minibohrer
So geht’s
Draht schneiden und biegen
Drahtformen auf Tape heften
Epoxidharz mischen
Harzgemisch färben
Harz in Drahtformen füllen - Härten lassen
Gießlinge vom Tape ablösen
Matte Rückseiten mit Harz "überlackieren"
Dabei werden die Ohrsteckerteile gleich mit fixiert.










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