Stricknadeln

Zum Stricken werden mindestens zwei Nadeln gebraucht. Diese können in unterschiedlichsten Längen (10-50 cm), Stärken (2-20 mm), Formen und Materialien verwendet werden, je nach Wolle und gewünschtem Resultat. Meist werden Stricknadeln aus Metall oder glattem Holz angefertigt, häufig auch aus Kunststoff oder Bambus. Zur Not eigenen sich zum Stricken natürlich auch Bleistifte, Mikado-Stäbe und so weiter. Bei gewöhnlichen Stricknadel ist ein Ende meist leicht angespitzt um Maschen besser aufnehmen zu können, auf der anderen Seite wird mit einer kleinen Kugel (Maschenstopper) die Masche vorm Abstürzen bewahrt.

Strickliese

Wer nicht mit Nadeln stricken möchte oder kann, greift zur guten alten Strickliesel. Mit Hilfe der kleinen hohlen Holzpuppe können unendlich lange Schnüre aus Wolle angefertigt werden, die sich zu ebenso unendlich vielen Zwecken verwenden lassen. Dazu wird der Faden abwechselnd mit einer Nadel durch beziehungsweise über die kleinen Metallösen, die am Kopf der Strickliesel stecken, gezogen. So entsteht eine gestrickte Schnur, die durch das Lieschen führt und am unteren Ende herauskommt. 

Rundstricknadel

Zum Stricken von beispielsweise Ärmeln oder für Pullover ohne Nähte verwendet man eine Rundstricknadel. Diese besteht aus zwei Nadeln, die durch einen Kunststofffaden miteinander verbunden sind. Sie eignen sich außerdem zum Hin- und her stricken. Weil die Maschen fortlaufend abgestrickt werden, entsteht ein so schlauchartiges Teil.

Strickgarn

Das verwendete Garn sollte auf jeden Fall zum Handstricken geeignet sein. Es ist in unterschiedlichsten Stärken erhältlich und besteht zumeist aus Wolle, Baumwolle, Viskose, Seide oder auch Polyacryl. Am besten findet man vorher heraus, inwiefern das Garn fusseln oder haaren wird, gerade bei Kleidungsstücken ist das oft lästig und trübt die Freude über das schöne Stück. Je mehr „Reibung“ das fertige Teil erfährt, desto besser sollte auch die Qualität sein.